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Description

Kostenbewertungen von Naturgefahrenschäden liefern den politischen Entscheidungsträgern entscheidende Informationen in den Bereichen Naturgefahrenmanagement und Anpassungsplanung an den Klimawandel. In methodischen Ansätzen und Terminologien gibt es erhebliche Unterschiede bei der Kostenbeurteilung verschiedener Naturgefahren und in verschiedenen betroffenen Sektoren. Dies behindert die Ermittlung umfassender und vergleichbarer Kostenzahlen. Das EU-Projekt CONHAZ zielte darauf ab, aktuelle Kenntnisse über Kostenbewertungsmethoden unter Berücksichtigung von Naturgefahren von Dürren, Überschwemmungen und Küstengefahren bis hin zu alpinen Gefahren sowie verschiedenen betroffenen Sektoren und Kostenarten (d. h. direkte materielle Schäden, Verluste aufgrund von Betriebsunterbrechungen, indirekte Schäden, immaterielle Auswirkungen und Kosten der Risikominderung) zusammenzustellen und zu synthetisieren. Sie lieferte den ersten umfassenden Überblick über die aktuellen bewährten Verfahren der Kostenbewertungsmethoden.

Darüber hinaus identifizierte CONHAZ noch vorhandene Wissenslücken. Unter anderem wurde gezeigt, dass die Anwendung der Kostenbeurteilung in der Praxis oft unvollständig und voreingenommen ist, d. h. dass der Schwerpunkt auf direkten Kosten liegt, während immaterielle und indirekte Auswirkungen eher selten berücksichtigt werden. Darüber hinaus bestehen in allen Teilen der Kostenbewertung nach wie vor hohe Unsicherheiten im Zusammenhang mit unzureichenden oder aggregierten Datenquellen oder dem Fehlen geeigneter Modelle.

Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Synthesekonferenz mit mehr als 60 Experten aus Wissenschaft, Politik, Versicherungen und Beratungsunternehmen wichtige Empfehlungen für Forschung und Praxis erarbeitet, die auf einer Synthesekonferenz diskutiert und auf Relevanz gewichtet wurden. Weitere Informationen sowie die relevanten Projektberichte und -ergebnisse finden Sie auf der Projektwebsite.

Project information

Lead

Helmholtz-Zentrum Fuer Umweltforschung GmbH-UFZ (DE)

Partners

Universität Innsbruck (UIBK), Österreich; Société de Mathématique Appliquée aux Sciences Sociales (SMASH-CIRED), Frankreich; Middlesex University, Hochwassergefahrenforschungszentrum (MU), Großbritannien; Deutsches Forschungszentrum für Geowissenschaften (GFZ), Deutschland; Universität Ferrara (UniFe), Italien; Institut für Umweltwissenschaft und -technologie, Universitat Autònoma de Barcelona (UAB), Spanien; Institut für Umweltforschung, Vrije Universiteit Amsterdam (VU), Niederlande

Source of funding

7. RP

Reference information

Websites:

Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970

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