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Der Bericht „The Oceans 2015 Initiative, Part I“ zielt darauf ab, die im Anschluss an AR5 veröffentlichten Erkenntnisse zu überprüfen und das Verständnis der beobachteten und prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels auf physikalische und biologische Prozesse in den Ozeanen zu aktualisieren. Die Kernaussagen des Berichts lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Die Ozeane haben etwa 93% der überschüssigen Wärme absorbiert, die durch die globale Erwärmung verursacht wird. Die Erwärmung erhöht die Schichtung und begrenzt die Zirkulation von Nährstoffen aus tiefen Gewässern an die Oberfläche. Es gibt Hinweise darauf, dass eine verstärkte Schichtung und steigende Temperatur zu einem Rückgang der Konzentration von gelöstem Sauerstoff führen und bestehende Sauerstoffminimumzonen (OMZs) erweitern. Etwa 26% des anthropogenen CO2 werden von den Ozeanen absorbiert, was zu einer Verringerung des pH-Werts und der Karbonationenkonzentration führt, die als Ozeanversauerung bezeichnet wird.
- Die Ozeanökosysteme reagieren auf die sich verändernde Umwelt, aber mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Größenordnungen und mit interspezifischen und geografischen Unterschieden in den Reaktionen. Die Erwärmung führt zu Verschiebungen in der geografischen Verteilung, der Häufigkeit, den Migrationsmustern und der Phänologie der Arten. Organismen, die Muscheln und Skelette aus Calciumcarbonat produzieren, sind am stärksten von der Versauerung der Ozeane bedroht. Die Verringerung der Konzentrationen von gelöstem Sauerstoff und die Ausweitung von OMZs werden anaerobe Metabolisierer wie Bakterien und kleine Mikroben begünstigen und gleichzeitig den Lebensraum für größere, sauerstoffabhängige Organismen verringern.
- Das Zusammenspiel mehrerer Fahrer kann die Auswirkungen des jeweils anderen verstärken oder mildern. Es ist wahrscheinlich, dass Meeresorganismen eine Kombination aus Erwärmung, Versauerung und sinkenden Sauerstoffkonzentrationen sowie regional spezifischen lokalen Stressoren erleben werden. Dies macht es schwierig, die Reaktionen einzelner Arten auf mehrere Treiber vorherzusagen, und Artenwechselwirkungen machen ökosystembasierte Projektionen schwierig.
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Institut für Nachhaltige Entwicklung und Internationale Beziehungen (IDDRI)
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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