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Ein abwechslungsreiches Paket weicher Anpassungsmaßnahmen kann für die Klimaverträglichkeit von Stadtplanung und -gestaltung in Betracht gezogen werden. In Bezug auf das Gebäude können neue Standards und Kodizes für die nachhaltige Gestaltung und den Bau neuer Häuser eingeführt werden. Bauvorschriften sind das Regulierungsinstrument zur Bestimmung der Ressourcennutzung und anderer Leistungsmerkmale neuer Gebäude und solcher, die sich in erheblichem Maße verändern, und bieten die Möglichkeit, Probleme im Zusammenhang mit den Verbindungen zwischen Wasser- und Energiemanagement zumindest für den neuen Teil des Gebäudebestands anzugehen. Der Begriff „Wasser-Energie-Nexus“ bezieht sich auf komplexe Zusammenhänge wie die zwischen der Energieversorgung und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit und -qualität oder die zwischen der Wasserversorgung und dem damit verbundenen Energieverbrauch. In Haushalten macht die Bereitstellung von Warmwasser einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch aus. Strengere Wasserqualitätsstandards, steigende Wassernachfrage und die Notwendigkeit, parallel zur Verringerung der Treibhausgasemissionen an den Klimawandel anzupassen, gehören zu den wichtigsten energieverbrauchsbedingten Belastungen, denen die Wasserbewirtschaftung ausgesetzt ist. Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz im städtischen Wassermanagement umfassen die Installation effizienterer Geräte (z. B. wassereffiziente Vorrichtungen), die Annahme von Wasserschutzmaßnahmen und die Modernisierung von Infrastrukturen.
In Großbritannien wurde ein Baukodex eingeführt, der die Nachhaltigkeit eines neuen Hauses anhand von neun Kategorien von nachhaltigem Design bewertet und das gesamte Haus als Komplettpaket bewertet. Der Code verwendet ein 1 bis 6-Sterne-Bewertungssystem, um die gesamte Nachhaltigkeitsleistung eines neuen Hauses zu kommunizieren. Der Kodex legt Mindeststandards für den Energie- und Wasserverbrauch auf jeder Ebene fest und ersetzt in England das EcoHomes-System. Diese Form der Kennzeichnung zielt darauf ab, transparente Kriterien für die Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden einzuführen und Marktsignale zu geben, die die Umwandlung von Gebäudebeständen hin zu einer höheren Energieeffizienz unterstützen.
Anpassungsdetails
IPCC-Kategorien
Institutionell: Gesetze und Vorschriften, Strukturell und physisch: Design- und bautechnische OptionenBeteiligung der Stakeholder
Erfolgsfaktoren und limitierende Faktoren
Fünf wesentliche Hindernisse für die Verbesserung der Energieeffizienz des städtischen Wasserlebenszyklus sind:
- Kosten im Zusammenhang mit neuen Technologien und Ausrüstungen;
- ungenaue Wasserpreise;
- Hindernisse im Zusammenhang mit der Funktionsweise von Wasserversorgern;
- konkurrierende Prioritäten in Trinkwasser- und Abwasseranlagen;
- mangelndes öffentliches Bewusstsein für den Energiebedarf des städtischen Wasserlebenszyklus.
Kosten und Nutzen
Rechtliche Aspekte
Empfehlung der Kommission (2003): über die Umsetzung und Verwendung von Eurocodes für Bauarbeiten und Bauprodukte, K(2003) 4639, (2003/887/EG). Anpassungen können in die Eurocodes von Gebäuden (Empfehlung der Kommission zu Eurocodes) sowie in die Gestaltung der neuen Stadtentwicklung integriert werden. Außerdem könnten alle von der Kommission finanzierten technischen Infrastrukturen mit solchen Kodizes verknüpft werden. Einschlägige EU-Politiken: Richtlinie 2010/31/EG über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.
Implementierungszeit
5-15 Jahre.
Lebensdauer
Mehr als 25 Jahre
Referenzinformationen
Websites:
Referenzen:
GD ENV Projekt ClimWatAdapt und GD CLIMA Projekt Anpassungsstrategie für europäische Städte (EU Cities Adapt)
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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