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2006 wurde auf Initiative der nationalen Regierung das National Programme for Spatial Adaptation to Climate Change (ARK) ins Leben gerufen. Bei diesem Programm arbeiteten mehrere Ministerien eng mit den Dachverbänden der Provinzbehörden, kommunalen Behörden und Wasserverbände zusammen. Sie formulierten eine Anpassungsstrategie an die klimasichere Raumplanung in den Niederlanden (über einen Zeithorizont der nächsten 100 Jahre). Die Strategie konzentrierte sich auf klimasichere Standortoptionen, Raumplanung und Gebäudeplanung. Widerstandsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit waren zentrale Kriterien. Hochwasserschutz, Lebensumwelt, Biodiversität und Wirtschaft waren die wichtigsten gesellschaftlichen Themen, die die räumliche Anpassung motivieren. Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und öffentlicher Gesundheit wurde zu einem besonderen Aufmerksamkeitspunkt. Die 2006/2007-Politik befasst sich bereits mit einigen der oben genannten Aufgaben. Die derzeitige Hochwasserschutzpolitik (für die Küste und die wichtigsten Flüsse) berücksichtigt die Auswirkungen des Klimawandels für die nächsten 50 bis 100 Jahre (ansteigender Meeresspiegel, erhöhtes Flussabflussvolumen). Auch die Nutzung der Merkmale natürlicher Systeme ist bereits zu einem Schwerpunkt der Wasserpolitik geworden. So wurde beispielsweise bereits eine Sandauffüllungsstrategie für die Küstenverteidigung eingesetzt. Und die Bereitstellung von mehr Platz für Wasser war bereits ein Eckpfeiler der Flusspolitik, einschließlich räumlicher Vorbehalte für höhere Standardströme in Zukunft. Der Hochwasserschutz war und bleibt ein Schwerpunkt der politischen Entwicklung und der Gesetzgebung, ebenso wie die Entwicklungen im Bereich des Hochwasserkatastrophenmanagements. Aus der nationalen Anpassungsstrategie wurden zahlreiche lokale und regionale Initiativen hervorgebracht, die sich auf Klimaverträglichkeitsregionen konzentrierten.
2008 wurde eine neue Delta-Kommission gebildet, da der derzeitige Ansatz für die Küstenverteidigung in Zukunft möglicherweise nicht mehr tragfähig ist und der Ansatz weiter ausgebaut werden muss. Am 3. September 2008 legte die Delta-Kommission dem niederländischen Kabinett ihre Stellungnahme vor. Die Delta-Kommission formulierte zwölf kurz- und mittelfristige Empfehlungen. Die niederländische Regierung reagierte mit Beginn des Delta-Programms 2009/2010 auf den Rat der Delta-Kommission. Mit dem Delta-Programm hat die niederländische Regierung neue Prioritäten im Bereich der Anpassung an den Klimawandel formuliert.
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Niederländische Regierung
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Dec 31, 1969
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