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Alpine Ökosysteme gehören aufgrund ihrer hohen Sensibilität gegenüber menschlichen induzierten Auswirkungen zu den am stärksten gefährdeten Ökosystemen. Neuere Studien haben eine Reaktion auf die Grenze zwischen subalpinen Wäldern und alpinen Zonen (d. h. der Baumgrenze) auf den Klimawandel festgestellt, aber es gibt eine anhaltende Kontroverse darüber, ob und wie Baumlinien unter den aktuellen Klimatrends voranschreiten oder sich zurückziehen können. Diese Frage ist jedoch von großem Interesse für die Biodiversität der alpinen Ökotonen, und Veränderungen in der Baumgrenze würden wichtige Auswirkungen auf den globalen Kohlenstoffkreislauf haben. Daher ist es notwendig, die Mechanismen zu verstehen, die Baumlinien formen und wie unterschiedliche Faktoren auf ihnen sowohl auf lokaler als auch auf landschaftlicher Ebene funktionieren. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Dynamik der Baumlinie zu entwirren, d. h. seine räumliche Variation und langfristige Reaktionen auf klimatische Zwingen und biologische Interaktionen mit Hilfe fortschrittlicher Modellierungstechniken und eines umfangreichen Datensatzes zum individuellen Baumalter, Wachstum, Position, Größe und Rekrutierung in Pinus uncinata im Pyrenäenbereich. Räumlich explizite, individuelle Modelle werden verwendet, um baumlinienförmige spatiotemporale Dynamiken zu simulieren, die sowohl abiotische (Temperatur und Niederschlag, insbesondere Schnee) als auch biotische Faktoren (z. B. Samenlebensfähigkeit und -streuung, Baumwachstum) sowie potenzielle Synergismen umfassen.
Projektinformationen
Führen
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (DE)
Partner
keine Informationen verfügbar
Finanzierungsquelle
7. RP
Referenzinformationen
Websites:
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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