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Das Projekt CLEAR (Klimawandel, Umweltkontaminanten und reproduktive Gesundheit) bewertete die potenziellen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Schadstoffverteilung auf die menschliche Bevölkerung. Die Ergebnisse wurden verwendet, um die Folgen verschiedener Expositionsszenarien auf die menschliche reproduktive Gesundheit abzuschätzen. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf arktische und europäische Populationen in Grönland bzw. in Polen bzw. in der Ukraine. Die Projektpartner identifizierten und beschrieben Mechanismen, mit denen der Klimawandel die Exposition des Menschen gegenüber Verunreinigungen erhöhen kann. Mögliche Wege, auf denen dies geschehen kann, umfassen Änderungen der chemischen Nutzung und Emissionen, die Lieferung an das arktische Ökosystem und die Verarbeitung innerhalb der physikalischen Umwelt der Arktis und der menschlichen Nahrungskette. Wissenschaftler arbeiteten auch mit mehr als 3.500 Biobank-Serumproben zusammen, um die vorhandene Wissensdatenbank über die Exposition gegenüber menschlichen Verunreinigungen zu erweitern. Die Ergebnisse zeigten einen relativ geringen Einfluss klimabedingter Veränderungen in der physischen Umwelt auf die expositionsrelevanten Konzentrationen im arktischen Meerwasser für alle Arten persistenter organischer Schadstoffe. Allerdings sind weit schwerwiegendere Auswirkungen auf die Exposition aufgrund von Veränderungen in der Struktur der menschlichen Nahrungskette angezeigt. Dies wirft eine rote Flagge, angesichts der Verschiebungen in vielen arktischen Gemeinden von traditionellen Lebensmitteln zu importierten Lebensmitteln. Clear lieferte eine quantitative Bewertung der Gesundheitsrisiken in Populationen in der Arktis und ausgewählten Gebieten in Europa aufgrund der Ausbreitung von durch den Klimawandel verursachten Schadstoffen. Wissenschaftler verwendeten die größte bestehende Mutter-Vater-Kind-Kohorte, die sowohl die Arktis als auch europäische Populationen mit durchschnittlicher oder hoher Exposition einschließt. Das Projekt lieferte daher umfassende und völlig neue Daten zu Expositionsprofilen für mehrere Verbindungen, die aufgrund möglicher Fortpflanzungsergebnisse erheblich besorgniserregend waren. Sie stützte sich nicht nur auf vorhandene Daten, sondern trug auch neue Originaldaten zur Bewertung des Risikos in Bezug auf Umweltschadstoffe und künftige Szenarien im Zusammenhang mit dem Klimawandel bei.
Project information
Lead
Aarhus UNIVERSITETSHOSPITAL, AARHUS Sygehus (DK) TOFT Gunnar
Partners
Department of Occupational and Environmental Medicine Bispebjerg University Hospital (DK), Department of Occupational Medicine Aarhus University Hospital (DK), University of Lund (SE), Malmöe University Hospital (SE), University of Toronto at Scarborough (Kanada), Grönland Institut für natürliche Ressourcen (Grönland), Nationales Institut für öffentliche Gesundheit (PL), Kharkiv National Medical University (Ukraine), Casaccia Research Centre (IT), Utrecht University (NL)
Source of funding
7. RP
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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