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Küstenerosion in Europa verursacht erhebliche wirtschaftliche Verluste, ökologische Schäden und gesellschaftliche Probleme. Der Verlust von Eigentum, Infrastruktur und Strandbreite verursacht jährlich wirtschaftliche Schäden im Wert von Millionen von Euro, Verlust von wertvollem Küstenlebensraum und stellt erhebliche Managementprobleme dar. Gleichzeitig ist der Schutz teuer. Prognosen für die Auswirkungen des Klimawandels deuten darauf hin, dass das Ausmaß der Küstenerosion zunehmen wird und es daher Kosten für Schutz und Reparatur geben wird. Es besteht zunehmender Konsens zwischen Küstenpraktikern und Wissenschaftlern, dass das Problem der Küstenerosion an seiner Quelle angegangen werden sollte. Und das ist ein Ungleichgewicht in den Sedimenthaushalten in der Küstenzone. Wenn Sand in tieferes Wasser verloren geht, ist es nicht verwunderlich, dass dies zu Erosion an der Küste führen kann. Wissenschaftliche Kenntnisse über Küstenprozesse sind bereits gut entwickelt. Die verfügbaren Modelle und Überwachungssysteme werden immer ausgefeilter. Gleichzeitig ist es für die Küstenmanager jedoch sehr schwierig, dieses Wissen in die Praxis umzusetzen. In vielen Ländern ist das Küstenmanagement schwach oder gar nicht vorhanden. Ohne klare Regierungspolitik, Mangel an ausreichenden Mitteln und begrenztes öffentliches Verständnis ist es kaum verwunderlich, dass der Ansatz für das Erosionsmanagement in erster Linie durch Ad-hoc-Regelungen erfolgt. Solche Vereinbarungen sind tendenziell vorübergehender Natur und können sich oft als schädlich für die umliegenden Küstengebiete erweisen. Das Projekt EU-FP6 CONSCIENCE wurde 2007 ins Leben gerufen, um die Umsetzung eines wissenschaftlich fundierten nachhaltigen Küstenerosionmanagements in Europa unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels zu verbessern. Es testet wissenschaftliche Konzepte und Werkzeuge an sechs Pilotstandorten in ganz Europa. Es hat gezeigt, dass der Sedimentbilanzansatz für fast jeden Küstentyp angewendet werden kann, dass dieser Ansatz für ein nachhaltiges Küstenzonenmanagement jedoch häufig durch das Fehlen einer klar definierten und institutionalisierten Regierungspolitik für das integrierte Küstenzonenmanagement (ICZM) behindert wird. Die Feldgebiete wurden ausgewählt, um die häufigsten europäischen Küstentypen darzustellen: Sand, Kies/Kies und Klippenküsten; energiereiche offene Küsten (Atlantikküsten), Küsten mit mittlerer Energie (Nordseeküsten, Ärmelkanalküsten) und energiearme Küsten (Mittelmeerküsten, Ostseeküsten, Schwarzmeerküsten). Um die Umsetzung des Küstenerosionmanagements in lokalen und regionalen Initiativen zu unterstützen, hat CONSCIENCE einen systematischen Rahmen getestet und entwickelt: Leitlinien für die Umsetzung eines nachhaltigen Küstenerosionsmanagements in lokalen und regionalen Initiativen.
Projektinformationen
Führen
Deltares (Netherland)
Partner
CIIRC (ES); EUCC Mittelmeerzentrum (ES); GEOECOMAR (RO); HR Wallingford (Vereinigtes Königreich); IBW PAN (PL); NUIC (DH); UNEP-PAP/RAC (HR)
Finanzierungsquelle
Sechstes EG-Rahmenprogramm für Forschung, Technologie und Entwicklung
Referenzinformationen
Websites:
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Dec 31, 1969
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