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Description

Die biologische Vielfalt der Alpen ist besonders anfällig für den Klimawandel; wärmere Temperaturen werden prognostiziert, um Höhenverschiebungen in Vegetationszonen und vertikalen Fortschritt der Baumgrenze zu verursachen. Solche Effekte werden zu einem geringeren geeigneten Lebensraum für hochalpine Spezialisten führen, da ihr optimaler Lebensraum immer kleiner wird. Darüber hinaus werden Populationen auf getrennten Höhengebieten zunehmend zersplittert und von einem anderen isoliert, da ein geeigneter Lebensraum gegen das untere Ende ihres Höhenbereichs ungeeignet wird. Für viele alpine Spezialisten können Berggipfel als Inseln betrachtet werden, die durch ungeeigneten Lebensraum getrennt sind, und die Größe und der Abstand dieser Arten können das regionale Vorkommen von Arten stark beeinflussen. Dieses Projekt befasste sich mit den Auswirkungen hochalpiner Habitatfleckengröße und -isolierung auf die Fülle und den Artenreichtum verschiedener Tiertaxa (Vogel, Schmetterlinge und Karabiner, die unterschiedliche Ausbreitungsfähigkeiten repräsentieren). Es wurden Untersuchungen in Lebensraumflächen durchgeführt, die einen Gradienten unterschiedlicher Größe und Isolationsgrade darstellen, bei dem Flecken durch die Baumgrenze und eine Reihe von hochgelegenen Arten offener Grünlandlebensräume definiert werden. Die Auswirkungen der Fragmentierung wurden untersucht, indem man den Zusammenhang zwischen Artenreichtum und Größe und Isolation sowie die Auswirkungen klimabedingter Vegetationsverschiebungen auf hochalpine Tiergemeinschaften analysierte. Es wurden Feldarbeiten durchgeführt und Lebensraumdaten erfasst. Die Tierverteilungsmuster wurden im Verhältnis von Umweltvariablen modelliert. Die daraus resultierenden statistischen Modelle wurden verwendet, um die möglichen Folgen des Klimawandels für alpine Gemeinschaften unter Berücksichtigung unterschiedlicher Szenarien von Höhenverschiebungen in Vegetationszonen zu untersuchen. In vielen Fällen gab es Hinweise darauf, dass sowohl das lokale Klima als auch die Habitatzusammensetzung die Verteilung der Arten entlang der Höhengradienten diktierten.

Die Wirksamkeit des Habitatmanagements hängt davon ab, inwieweit Arten durch klimatische Variationen innerhalb des Grünlandes begrenzt sind, was in den Modellen für mehrere Arten impliziert wurde. So erstellte das Projekt Vorhersagen über die Auswirkungen der Habitatfragmentierung und ermöglicht daher Empfehlungen zur Größe und Lage von Schutzgebieten, die zur Verbesserung der Auswirkungen des Klimawandels ausgewiesen sind.

Project information

Lead

Universita DEGLI STUDI DI TORINO (IT)Rolando Antonio

Partners

keine Informationen verfügbar

Source of funding

7. RP

Reference information

Websites:

Published in Climate-ADAPT: Oct 1, 2021

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