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Escalate ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Forschungsprojekt (Marie Curie Actions, Intra-European Fellowship). Ziel von ESCALATE ist es, die öffentliche Wahrnehmung von Küstenmanagementszenarien zu untersuchen, die darauf abzielen, die Auswirkungen des Klimawandels durch die Sozialkapitaltheorie abzumildern. Im Einzelnen wird das Projekt Folgendes untersuchen: 1. lokale öffentliche Wahrnehmung der wahrscheinlichen (nichtwirtschaftlichen) sozialen Kosten und Vorteile, die sich aus der Umsetzung verschiedener Minderungsstrategien bei alltäglichen Gemeinschaftsaktivitäten ergeben, und: 2.Wie kann das Sozialkapital in den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen optimiert werden, um die Umsetzung von Minderungsstrategien an der Küste zu unterstützen. Quantitativ (Verteilung strukturierter Fragebögen) und qualitative (z. B. persönliche semi-strukturierte Interviews) werden sozialwissenschaftliche Methoden eingesetzt, um lokale soziale Kapitaleffekte auf Klimaschutzstrategien für Klimawandel und Küstenerosion zu untersuchen. Das Projekt verfolgt drei Ziele: Bewertung der sozialen Kosten und des Nutzens der vorgeschlagenen Küstenmanagementstrategien zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels in zwei Studiengebieten im Vereinigten Königreich. Analyse des Einflusses des lokalen Sozialkapitals in den beiden Studienbereichen auf individuelle und gemeinschaftliche Wahrnehmungen dieser Minderungsstrategien und Bewertung, wie lokales Sozialkapital in den aktuellen politischen Rahmenbedingungen optimiert werden kann, die Minderungs- und Anpassungsstrategien an der Küste prägen. Im Vereinigten Königreich wurden zwei Fallstudien ausgewählt, um die Ziele des Projekts zu untersuchen: Sheringham nach Great Yarmouth in Norfolk; und Folkestone nach Rye in East Sussex und Kent. Wie andere europäische Staaten verfolgt das Vereinigte Königreich nun drei Strategien für das Küstenmanagement: a. „Halten der Linie“ (d. h. Aufrechterhaltung oder Verbesserung der derzeitigen Verteidigung), b. verwaltete Neuausrichtung (Rückführung mit dem Management zur Kontrolle oder Begrenzung des Eingriffs) und c. keine aktive Intervention. Diese Optionen werden nun für 22 verschiedene Zonen rund um die englische Küste durch die „zweite Generation“ von Shoreline-Managementplänen (SMPs) geprüft, die in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden entwickelt werden. Implizit wird „Raum für Wasser“ an einigen Orten Realität werden, was zu erheblichen Auswirkungen für die betroffenen lokalen Gemeinschaften führt. Die Auswahl der beiden Fallstudien erfolgte anhand folgender Kriterien: a. Schwere der projizierten Auswirkungen des Klimawandels in der Küstenzone; b. Vorhandensein von Gebieten mit hohem Biodiversitätswert; c. erhebliche projizierte soziale Auswirkungen infolge des Klimawandels; und d. die Entwicklung lokaler sozialer Bewegungen konzentrierte sich auf das Küstenmanagement und die vorgeschlagenen SMPs.
Project information
Lead
Universität Birmingham
Partners
/
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Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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