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Das Projekt befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Parasitismus und Verschmutzung im Kontext des Klimawandels, indem Parasiten in Süßwasserfischen als Modellfrühwarnsystem für veränderte Umweltbedingungen durch Anwendung eines zweifachen Ansatzes verwendet werden. Erstens wird eine vergleichende Bewertung des Einflusses der Temperatur auf die Parasitenpopulation und die Dynamik der Gemeinschaftsstruktur unter Verwendung eines abgestimmten Paar-Kontroll-Wirkungs-Designs in einem natürlichen Experiment-Setup durchgeführt, um die parasiten numerische Reaktionshypothese zu testen. Gleichzeitig werden strukturelle Muster in einem freilebenden Süßwassersystem, makrozoobentischen Gemeinschaften, ausgewertet. Zweitens wird die Hypothese der temperaturvermittelten Veränderung des Schadstoffstoffwechsels anhand des gleichen Probenahmedesigns durch eine vergleichende Bewertung der Rate der toxischen Metallakkumulation bei ausgewählten dominanten Parasiten und benthischen Wirbellosenarten getestet. Die Identifizierung von zeitlichen und räumlichen Mustern des Überflusses und der Gemeinschaftsstruktur in verschiedenen thermischen Systemen ist der Schlüssel, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Parasitengemeinschaften in Fischen in europäischen Süßwasserökosystemen vorherzusagen. Darüber hinaus wird die Verknüpfung von ökologischen Daten mit dem Schadstoffstoffwechsel neue Erkenntnisse über die Reaktion von Parasitengemeinschaften auf Umweltveränderungen liefern, die dazu beitragen können, mögliche Ergebnisse der Wirts-Parasiten-Interaktion vorherzusagen und Mindestindexwerte zur Detektion von Verschmutzung im Kontext der globalen Erwärmung zu prognostizieren. Die Neuheit der vorgeschlagenen Forschung liegt in ihrem transdisziplinären Ansatz, der fortschrittliche Ökologie- und Ökotoxikologiekonzepte und -methoden miteinander verbindet. Die Quantifizierung der Reaktion auf eine erhöhte Umgebungstemperatur der Modellorganismusgruppen bezieht sich nicht nur auf Fragen, die für die Bewertung klimavermittelter Veränderungen auf Gemeinschaftsebene und Wirts-Parasiten-Interaktionen von grundlegender Bedeutung sind, sondern auch auf breitere konzeptionelle und angewandte Bereiche wie Synergismus und/oder Antagonismus zwischen mehreren Stressoren und Verschmutzungsrisikoanalysen unter Verwendung von Modellindikatorsystemen.
Project information
Lead
Universität DUISBURG-ESSEN (DE) Kirsten Gercek
Partners
keine Informationen verfügbar
Source of funding
7. RP
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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