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Hermes wurde entwickelt, um neue Einblicke in die Biodiversität, Struktur, Funktion und Dynamik der Ökosysteme entlang Europas Tiefozeanrand zu gewinnen. Es stellt den ersten großen Versuch dar, europäische Tiefwasserökosysteme und ihre Umwelt integriert zu verstehen, indem Fachwissen in den Bereichen Biodiversität, Geologie, Sedimentologie, physikalische Ozeanographie, Mikrobiologie und Biogeochemie zusammengebracht wird, damit die allgemeine Beziehung zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktion verstanden werden kann. Studienstandorte erstreckten sich von der Arktis bis zum Schwarzen Meer und umfassen offene Hänge, an denen Erdrutsche und Tiefozeanzirkulation die Entwicklung des Ökosystems beeinflussen, und Biodiversitäts-Hotspots wie Kaltsickern, Kaltwasserkorallenhügel, Schluchten und anoxische Umgebungen, wo die Geosphäre und Hydrosphäre die Biosphäre durch das Entweichen von Flüssigkeiten, das Vorhandensein von Gashydraten und Tiefwasserströmungen beeinflussen. Diese wichtigen Systeme erfordern dringende Untersuchungen aufgrund ihrer möglichen biologischen Fragilität, ihrer einzigartigen genetischen Ressourcen, ihrer globalen Relevanz für den Kohlenstoffkreislauf und der möglichen Anfälligkeit für globalen Wandel und von Menschen verursachten Störungen. Vergangene Veränderungen, einschließlich katastrophaler Ereignisse, wurden mithilfe von Sedimentarchiven bewertet. Hermes machte Schätzungen der Methanströme aus der Geosphäre und berechnete, wie viel von benthischen Gemeinschaften verwendet wird, so dass der Restbeitrag, um die Atmosphäre als Treibhausgas zu erreichen.
>Hermes ermöglichte die Vorhersage des Wandels der biologischen Vielfalt in Bezug auf natürliche und vom Menschen verursachte Umweltveränderungen durch die Entwicklung des ersten umfassenden paneuropäischen geographischen Informationssystems. Dies bietet einen Rahmen für die Integration von Wissenschaft, Umweltmodellierung und sozioökonomischen Indikatoren in das Ökosystemmanagement. Die Ergebnisse stützen die Entwicklung einer umfassenden integrierten Governance-Politik für den Ozean und die Meere, die eine Risikobewertung, -management, -erhaltung und -rehabilitierung für Margin-Ökosysteme ermöglicht.<p>
Project information
Lead
NERC, UK Philip P.E. Weaver
Partners
Das HERMES-Konsortium bestand aus 50 Partnern, darunter 9 kleine Unternehmen aus 17 europäischen und benachbarten Ländern. Zu den Partnern gehörten kleine und große Institutionen sowie Universitäten und staatliche Laboratorien. Siehe Website für eine Liste.
Source of funding
6. RP
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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