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Das Projekt Integrative Hochwasserrisiko-Governance-Ansatz zur Verbesserung des Risikobewusstseins und der verstärkten Beteiligung der Öffentlichkeit – IMRA, ist eine zweite ERA-Net CRUE Forschungsförderungsinitiative, die auf die Integration, Konsolidierung und Disseminate European Flood Risk Management Research abzielt. Das IMRA-Projekt hat seine Forschung auf folgende Hauptfragen ausgerichtet: — Was ist der Zusammenhang zwischen dem wahren Hochwasserrisiko und der Risikowahrnehmung der Öffentlichkeit? Welche Faktoren bestimmen diese Beziehung? Was sind die Auswirkungen auf die FRM-Politik? Wie kann die Beteiligung der Öffentlichkeit am Hochwasserrisikomanagement durch eine bessere Risikokommunikation und ein stärkeres Risikobewusstsein erhöht werden? — Wie kann die Beteiligung an der Ausarbeitung von FRM-Plänen als Merkmal der „Good Governance“ gefördert und verbessert werden? — Was können Institutionen aus einem verbesserten Verständnis von Risikokommunikationsansätzen, -instrumenten und -techniken lernen? Wie kann dieses Lernen angewandt werden, um die Wirksamkeit der Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu verbessern (über eine Reihe von FRM-Aktivitäten, z. B. Kartierung, Planung, Veranstaltungsmanagement usw.)? — Wie kann das Risiko durch eine stärkere Sensibilisierung und Beteiligung der Öffentlichkeit verringert werden? Welche Auswirkungen hat ein besseres öffentliches Bewusstsein und eine stärkere Beteiligung an der Verringerung oder Linderung des Hochwasserrisikos? Wichtigstes Ergebnis des IMRA-Projekts ist die Gestaltung eines Risiko-Governance-Ansatzes, der darauf abzielt, die Katastrophenresilienz einer Gesellschaft (oder einer Region, einer Stadt, einer Gemeinde) zu verbessern und alle relevanten Akteure, Regeln, Konventionen, Prozesse und Mechanismen einzubeziehen, die sich mit der Erfassung, Analyse und Kommunikation einschlägiger Risikoinformationen befassen und Managemententscheidungen gemäß Artikel 10 der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie treffen. Die Elemente dieses Risiko-Governance-Ansatzes, die für die Praxis des Risikomanagements relevant sind, werden in einem Handbuch (englische, deutsche und italienische Fassung) zusammengestellt, das aus einem 12-stufigen Ansatz zur Hochwasserrisiko-Governance und einem Instrumentarium mit Methoden zur Gestaltung eines Hochwasserrisikokommunikations- und -beteiligungsprozesses besteht.
Project information
Lead
Technische Universität Dortmund (Deutschland)
Partners
Technische Universität Dortmund (Deutschland) Wupperverband (Deutschland) Umweltbundesamt GmbH (Österreich) Amt der Kärntner Landesregierung (Österreich) Nationaler Forschungsrat – Institut für Bevölkerungs- und Sozialpolitik (Italien) Autorità di Bacino Fiume Tevere (Italien) T6 Ecosystems srl (Italien)
Source of funding
Forschungsfinanzierungsinitiative ERA-Net CRUE
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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