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Der Klimawandel kommt mit starken Regenfällen und Stürmen in der Ostseeregion. Städtische Entwässerungssysteme sind nicht in der Lage, dies zu bewältigen, und daher werden Überschwemmungen in den dicht besiedelten Gebieten immer häufiger. Überschwemmungen erhöhen das Risiko, unbehandeltes Abwasser aus städtischen Entwässerungssystemen in die Natur zu spülen. Dies ist schädlich für Mensch und Umwelt aufgrund der übermäßigen Menge an Nährstoffen, gefährlichen Substanzen und pathogenen Mikroben im Abwasser.

Städtische Gebiete können durch verbesserte Planung und selbstadaptive Entwässerung auf Hochwasser vorbereitet werden. Das NOAH-Projekt hat neun Städte und Wasserversorger, sieben Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie zwei Dachorganisationen aus sechs Ländern rund um die Ostsee zusammengebracht. Noahs Ansatz ist es, ein Konzept für die ganzheitliche Planung und Implementierung intelligenter Entwässerungssysteme in realen städtischen Umgebungen zu schaffen. Ganzheitliche Planung verbindet Regenwassermanagement mit Raumplanung. Darauf folgt die Entwicklung intelligenter Entwässerungssysteme, um die bestehenden Anlagen gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels widerstandsfähig zu machen.

Das NOAH-Konzept ist leicht skalierbar für jedes städtische Gebiet rund um die Ostsee. Die Umsetzung des Konzepts könnte den Zustrom von Schadstoffen in die Ostsee um die Hälfte reduzieren.

 

Project information

Lead

Technische Universität Tallinn, Lettland

Partners

Satakunta Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Finnland

Technische Universität Danzig, Polen

Stadt Haapsalu, Estland

Stadt Rakvere, Estland

Gemeinde Liepaja „Komunālā pārvalde“, Lettland

Institut für natürliche Ressourcen Finnland (Luke), Finnland

Estnischer Wasserbauverband, Estland

Stadt Pori, Finnland

Halmstad Universität, Schweden

Wirtschaftskammer Polnische Wasserwerke, Polen

Technische Universität Riga, Lettland

Ogre Gemeinde, Lettland

Slupsk Wasserversorgung, Polen

Technische Universität Dänemark, Denmanrk

Jurmalas udens Ltd, Lettland

Die Gemeinde Söderhamn, Schweden

Rakvere Water Company, Estland

Reference information

Websites:

Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 2022

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