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WAHARA wird einen transdisziplinären Ansatz verfolgen, um innovative, lokal angepasste Wassergewinnungslösungen mit größerer Relevanz für regengefütterte Afrika zu entwickeln. Die Technologien für die Wassergewinnung spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, die landwirtschaftliche Produktivität dringend zu steigern und die Ernährungs- und Wassersicherheit in ländlichen Gebieten zu verbessern. Wassergewinnungstechnologien verbessern die Wasserpufferkapazität und tragen zur Widerstandsfähigkeit afrikanischer Trockengebiete gegenüber Klimaschwankungen und Klimawandel sowie zu sozioökonomischen Veränderungen wie Bevölkerungswachstum und Urbanisierung bei. Um die kontinentale Relevanz der Projektergebnisse zu gewährleisten, wird sich die Forschung auf vier geografisch verteilte Studienstandorte in Tunesien, Burkina Faso, Äthiopien und Sambia konzentrieren, die verschiedene sozioökonomische Bedingungen abdecken und von trockenen bis subfeuchten Klimazonen reichen. Das Projekt betont: I) partizipative Technologiegestaltung, d. h. die Auswahl und Anpassung von Technologien, die Synergien mit bestehenden landwirtschaftlichen Systemen aufweisen und die von lokalen Akteuren bevorzugt werden, aber dennoch ein globales Repertoire innovativer Optionen nutzen; II) nachhaltige Wirkung, d. h. Technologien, die mehrere Nutzungen von Wasser, grünem und blauem Wassermanagement und integriertem Wasser- und Nährstoffmanagement kombinieren. Anhand von Modellen werden Wassergewinnungssysteme so konzipiert, dass sie maximale Wirkung erzielen, ohne die nachgelagerten Wassernutzer zu beeinträchtigen, was zu einer nachhaltigen regionalen Entwicklung beiträgt; III) Integration und Anpassungsfähigkeit, d. h. Beachtung der allgemeinen Lehren, die aus lokalen Erfahrungen gezogen werden müssen, und Ausarbeitung von Leitlinien, wie Technologien an unterschiedliche Bedingungen angepasst werden können; und iv) Lernen und Handeln, d. h. eine Strategie, die das Lernen und Handeln aus lokal erzielten Erfolgen ermöglicht: a. innerhalb einer Region, um von Wassergewinnungstechnologien bis hin zu Wassergewinnungssystemen zu erweitern, und b. über Regionen hinweg, um den Wissensaustausch auf kontinentaler Ebene zu fördern.
Projektinformationen
Führen
STICHTING DIENST LANDBOUWKUNDIG ONDERZOEK, NEDERLAND
Partner
GOLDEN VALLEY AGRICULTURAL RESEARCH TRUST, ZAMBIA MEKELLE UNIVERSITY, ETHIOPIA METAMETA RESEARCH B.V., NEDERLAND UNIVERSITY OF LEEDS, VEREINIGTES KÖNIGREICH INSTITUT DE L’ENVIRONNEMENT ET DE RECHERCHES AGRICOLES, BURKINA FASO AGROTECHNOLOGY CONSULT AFRICA BV, NEDERLAND INSTITUT DES REGIONS ARIDES, TUNISIA WAGENINGEN UNIVERSITEIT, NEDERLAND
Finanzierungsquelle
RP7
Referenzinformationen
Websites:
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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