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Ziel ist es, das Wassermanagement auf kurze Sicht (jährlich) und langfristig (mit Hilfe von Zukunftsszenarien) zu verbessern, basierend auf Modellierung und Anwendung von Klimawandel und anthropogenen Szenarien. Innovative Maßnahmen zur Minderung und Anpassung sollten künftige Wasserknappheit vorhersagen und verhindern. Die Sensibilisierung und die Interaktion der Interessenträger werden einen wichtigen Teil der Problemerkennung, der Beteiligung am Projekt, der Verbreitung der Ergebnisse und der Umsetzung neuer Ansätze darstellen.
><br> Das Projekt wird über drei geografische Regionen in den Alpen angegangen: 1) Hochalpine Regionen, 2) inneralpine Trockentäler und 3) Voralpenbecken, die durch etwa 30 Pilotregionen in den 5 Ländern vertreten sind. Ziel des Projekts ist es, Pilotregionen im gesamten Alpenbogen mit aktuellen oder aufkommenden Wasserknappheitsproblemen infolge des Klimawandels und des anthropogenen Wandels zu identifizieren. Hauptziel ist die Entwicklung transnationaler Strategien und Konzepte für Monitoring, nachhaltiges Wassermanagement und Maßnahmen zur Minderung. Da Klima-, hydrologische und anthropogene Veränderungen den gesamten Alpenbogen beeinflussen, können die Probleme und Lösungen nur in diesem Maßstab analysiert und verglichen werden. Detaillierte Ziele:
> 1) Entwicklung eines Nutzerforums auf transalpiner, nationaler und regionaler Ebene; <br>2) Entwicklung eines Frühwarnsystems für Wasserknappheit in ausgewählten Pilotregionen;
>3) Vorhersagen der Wasserqualitätsänderung als ein Effekt der abnehmenden Grundwasser-Wiederauffüllung; <br>4) Instrumente zur Unterstützung der Entscheidungsfindung anwenden;
>5) transnationale Konzepte der Wasserbewirtschaftung zu entwickeln, die die Wasserversorgung für die menschliche Nutzung und die Erhaltung der aquatischen biologischen Vielfalt gewährleisten; <br>6) „bewährte Praktiken“ in den Zielbereichen zu demonstrieren, Wissen und Erfahrung auszutauschen;
>7) ein Handbuch für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu erstellen, das sich auf Probleme der Wasserknappheit für politische Entscheidungsträger konzentriert; <br>8) Empfehlungen und Vorschläge für das Ressourcenkonfliktmanagement sowie Minderungsmaßnahmen für die Endnutzer der Interessenträger zu veröffentlichen;
>9) die Beteiligung der Öffentlichkeit an nachhaltigen Wasserbewirtschaftungsprozessen zu erhöhen <br> 10) geben Empfehlungen für Bergwasserverordnungen.
Project information
Lead
Berginstitut, Savoy (FR) Georges-Marie Saulnier
Partners
Universität Savoie (IM); Gesellschaft für Alpenökonomie Oberer Savoyen (SEA 74); Lokale Regierung von Savoyen (CG 73); Abteilung der Kärntner Regionalregierung (KTN); Regierung der Steiermark, Abteilung für Wasserwirtschaft und städtische Wasserwirtschaft (ST MK); Universität Paris Lodron Salzburg, Zentrum für Geoinformatik (PLUS); Bundesinstitut für Agrarökonomie (AWI); Entwicklungsagentur Genovese (GAL); Provinz Alessandria (ProvAles); Autonome Provinz Trient – Abteilung für Raumplanung und Umwelt (ProvTN); Unce M. Piemont-Delegation (UNCE M); Regionale Agentur für die Verhütung und den Schutz der Umwelt Venetiens – Abteilung für die Sicherheit des Territoriums (AR PAV-DST); Geologische Erhebung Sloweniens (Geo-Zs); Nationales Institut für Biologie; Abteilung für Süßwasser- und Landökosystemforschung (NIB); Slowenische Land- und Forstwirtschaftskammer, Institut für Land- und Forstwirtschaft Maribor (ZavodMB); Eidgenössische Institut für Wasserwissenschaften und -technologie (EA WAG); Bundesamt für Umwelt (BAFU); Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (DETEC)
Source of funding
Interreg IV B Alpenraum
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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