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Beschreibung

Obwohl sich die Menschen höchstwahrscheinlich an wärmere Temperaturen anpassen werden, ist es immer noch schwierig zu beurteilen, wie diese Anpassung aussehen wird. In dieser szenariobasierten integrierten Bewertung der Auswirkungen auf die Gesundheit werden der Ausgangswert (1981–2010) und die künftigen (2050) zurechenbaren Bevölkerungsanteile (PAF) der Sterblichkeit aufgrund von Wärme (PAF-Wärme) und Kälte (PAF-Kälte) untersucht, indem beobachtete Temperatur-Mortalitäts-Beziehungen mit den Klimaszenarien des niederländischen KNMI14 und drei Anpassungsszenarien kombiniert werden. Die Ergebnisse des Modells 2050 ohne Anpassung zeigen einen Rückgang der PAF-Kälte (8,90 % zum Ausgangswert; 6,56%-7,85% im Jahr 2050), die den Anstieg der PAF-Wärme (1,15% zum Ausgangswert; 1,66 % bis 2,52 % im Jahr 2050). Wenn das Modell 2050 unter Anwendung der verschiedenen Anpassungsszenarien ausgeführt wird, liegt die PAF-Wärme jedoch zwischen 0,94% und 2,52% und die PAF-Kälte zwischen 6,56% und 9,85%. Daher können PAF-Wärme und PAF-Kälte angesichts des Klimawandels (abhängig vom Anpassungsszenario) sowohl abnehmen als auch zunehmen. Die damit verbundenen jährlichen Sterblichkeitslasten im Jahr 2050 – die sowohl den steigenden Temperaturen als auch dem Sterblichkeitstrend Rechnung tragen – zeigen, dass die hitzebedingten Todesfälle zwischen 1879 und 5061 (1511 zum Ausgangswert) und die kältebedingten Todesfälle zwischen 13.149 und 19.753 (11.727 zum Ausgangswert) liegen werden. Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass Modellergebnisse nicht nur stark von Klimaszenarien, sondern auch von Anpassungsannahmen abhängig sind. Daher ist ein besseres Verständnis der (Auswirkungen verschiedener) plausibler Anpassungsszenarien erforderlich, um künftige integrierte Gesundheitsverträglichkeitsprüfungen voranzubringen.

Referenzinformationen

Websites:
Quelle:
In: International Journal of Environmental Research and Public Health.

Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022

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