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Trotz der Zusagen, Resilienz aufzubauen, den Klimawandel zu bekämpfen und nachhaltige Entwicklungspfade zu schaffen, tun die derzeitigen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen das Gegenteil. Dies gefährdet nicht nur die Verwirklichung des Sendai-Rahmens für Katastrophenvorsorge 2015–2030, sondern behindert auch Fortschritte bei der Verwirklichung des Übereinkommens von Paris und der Ziele für nachhaltige Entwicklung, die in der Mitteilung „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.
Nichts untergräbt eine nachhaltige Entwicklung wie Katastrophen. Diese sechste Ausgabe des Global Assessment Report on Disaster Risk Reduction – Our World at Risk der Vereinten Nationen: Transforming Governance for a Resilient Future bietet wertvolle Empfehlungen, um Risiken zu reduzieren und die Resilienz zu erhöhen. Es wird auch erläutert, wie Innovationen in der Modellierung systemischer Risiken einen vielversprechenden Mechanismus bieten, um Risiken besser zu antizipieren und darauf zu reagieren.
Angesichts globaler Systemrisikenmüssen sich Governance-Systemeschnell weiterentwickeln und erkennen, dass die Herausforderungen für Wirtschaft, Umwelt und Gleichstellung nicht mehr getrennt werden können. Herkömmliche Ansätze zur Risiko-Governance basieren in der Regel auf linearen oder gut etablierten Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Im Gegensatz dazu muss die systemische Risiko-Governance komplexe kausale Strukturen, dynamische Entwicklungen und kaskadierende oder zusammengesetzte Auswirkungen erkennen.
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Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Feb 6, 2023
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