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UNESCO-Welterbestätten (WHS) in Küstengebieten sind aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels zunehmend von Küstengefahren bedroht. Die Studie bewertet mediterrane Kultur-WHS mit einem Risiko von Küstenüberflutungen und Erosion unter vier Meeresspiegelanstiegsszenarien bis 2100. Basierend auf der Analyse räumlich expliziter WHS-Daten wurde ein indexbasierter Ansatz evaluiert, der es ermöglicht, WHS-Risiko aufgrund beider Küstengefahren zu bewerten. Von 49 kulturellen WHS, die sich in tief liegenden Küstengebieten des Mittelmeers befinden, sind 37 bereits heute von einer 100-jährigen Überschwemmung und 42 von Küstenerosion bedroht. Bis 2100 kann das Hochwasserrisiko um 50 % und das Erosionsrisiko um 13 % in der gesamten Region steigen, mit deutlich höheren Erhöhungen bei einzelnen WHS.
Die Ergebnisse liefern eine erste Bewertung, wo Anpassungen am dringendsten erforderlich sind, und können die politischen Entscheidungsträger bei der Steuerung der lokalen Forschung unterstützen, um geeignete Anpassungsstrategien für jedes WHS zu entwickeln.
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Reimann, L., Vafeidis, A.T., 1, Brown, S., Hinkel, J., Tol, R.S.J., 2018. Mittelmeer UNESCO Welterbe gefährdet durch Überschwemmungen an der Küste und Erosion aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels. Naturkommunikation (2018) 9:4161 DOI: 10.1038/s41467-018-06645-9
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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