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Die UNISDR Sendai Framework Priority 1 (Understanding Disaster Risk) spricht sich dafür aus, dass Forschung und Entwicklung im Katastrophenrisikomanagement zu umfassenderen Multi-Hazard-Ansätzen übergehen sollten (UNISDR, 2015). Derzeit gibt es jedoch in der Wissenschaft begrenzte Leitlinien oder Methoden zur Beurteilung von Naturgefahren unter Berücksichtigung ihrer komplexen Dynamik und Wechselwirkungen. Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Naturgefahren (z. B. Überschwemmungen, Vulkane, Erdbeben) können ihre damit verbundenen Risiken verschärfen, indem sie einen oder mehrere der drei Faktoren des Risikorahmens beeinflussen: Gefährdung, Exposition und Verwundbarkeit. Zum Beispiel können Wechselwirkungen zwischen Naturgefahren mit einer Naturgefahr zusammenhängen, die die Wahrscheinlichkeit einer anderen Art erhöht, eine Naturgefahr, die die Gesellschaft stärker der nächsten ausgesetzt macht, oder eine Naturgefahr, die die exponierte Gesellschaft anfälliger für Auswirkungen von der nächsten macht.
> Im Rahmen dieser Sitzung brachten das Organisationskomitee und vier Redner und Podiumsteilnehmer diesen wichtigen Aspekt der Naturgefahrenrisiken in die Aufmerksamkeit der UR-Gemeinschaft. Wir hoben die Bedeutung der Wechselwirkungen zwischen Naturgefahren durch Fallstudien auf den Philippinen, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten hervor und führten Gespräche mit dem Publikum über die Relevanz von Zusammenwirkungen von Ereignissen für die Gesellschaft, wie ein „Ereignis“ den Interessengruppen auf sinnvolle Weise präsentiert werden sollte, und die Bedeutung der Sammlung von mehr Beweisen und Daten, die Auswirkungen auf eine Multi-Hazard-Kaskade beziehen können.<p>
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Europäische Kommission – Science Hub
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Dec 31, 1969
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