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Diese Studie untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die touristische Mobilität in Berggebieten und unterscheidet zwischen Infrastruktur, Verkehrsbetrieb und Reisenachfrage. Wir untersuchen die Veränderung der touristischen Reisenachfrage, indem wir einen zweistufigen Ansatz vorschlagen, um seine zukünftige Entwicklung vorherzusagen. Ein Multi-Ursprungs-, Multi-Destination-Modell für die touristische Nachfrage quantifiziert die Variation der Übernachtungen in einer bestimmten Region und ein lineares, deterministisches Modell bestimmt die verkehrsbedingten Implikationen. Das in der Autonomen Provinz Südtirol (Italien) erprobte Verfahren weist unter verschiedenen Szenarien erwartete Abweichungen im Winter- und Sommerreisebedarf bis 2080 auf. Die Ergebnisse zeigen, dass der durchschnittliche Sommerverkehr mehr als doppelt so intensiv sein kann wie der durchschnittliche Winterverkehr, was dazu beiträgt, die Spitzentage der Überlastung entlang des provinziellen Straßennetzes deutlich zu erhöhen. Trotz dieser Beweise scheinen alle Interessenträger in einem frühen Stadium dabei zu sein, diese Informationen in ihre strategische Planung aufzunehmen. Die Notwendigkeit angemessener Verkehrspolitiken und -maßnahmen wird als wesentlich erachtet, um ein optimales Gleichgewicht zwischen den Verkehrsträgern zu erreichen, das in naher Zukunft erforderlich sein wird.
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https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/09669582.2016.1253092?scroll=top&needAccess=true&journalCode=rsus20
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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