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Die Häufigkeit, Schwere und Exposition von Energiesystemen gegenüber extremen Wetterereignissen nehmen zu und beeinflussen das Energiesystem. Während in der Vergangenheit schlagfeste – „fehlersichere“ – Strukturen gebaut wurden, erfordern die heutige Systemkomplexität und die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterereignissen eine Verlagerung hin zu Energieinfrastrukturen, die nach einem „safe-fail“-Ansatz betrieben werden. Die Lösung scheint „intelligenter und nicht stärker“ zu sein. Ein systemischer Ansatz zur Identifizierung technischer Risiken ermöglicht natürlich die Entwicklung innovativer Finanzierungen für den Energiesektor.
Der Schutz der Energieinfrastrukturanlagen vor extremen Wetterbedingungen wird die geschätzten weltweiten Investitionen in Höhe von 48 bis 53 Billionen US-Dollar, die bis 2035 in die Energieinfrastruktur investiert werden müssen, erheblich erhöhen. Es ist klar, dass Regierungen allein nicht die Kosten für die Gewährleistung sicherer und zuverlässiger Energiesysteme decken können, die unseren aktuellen und zukünftigen Energiebedarf decken und gleichzeitig den Auswirkungen extremer Wetterereignisse standhalten können. Private Investoren müssen sich an der Finanzierung beteiligen.
Bei Anpassungsmaßnahmen fehlt es häufig an regulatorischen Leitlinien in Bezug auf das, was zur Erhöhung der Resilienz erforderlich ist. Es gibt derzeit kein vereinbartes Ziel oder Metrik für die Anpassung oder spezifische Reaktionen auf extreme Wetterverhältnisse. Es besteht auch keine Einigung darüber, wie viel Resilienz ausreicht und wie eine erhöhte Resilienz mit einer zusätzlichen Einnahmequelle verbunden und damit für Investoren attraktiv werden kann. Regierung und Regulierungsbehörden sollten Regulierungsrahmen umsetzen, um die für die Energieinfrastruktur erforderliche Widerstandsfähigkeit klar festzulegen. Dies könnte den Finanzsektor in die Lage versetzen, geeignete Finanzierungsinstrumente zu schaffen, die dem Privatsektor helfen würden, seine Verantwortung in Bezug auf Resilienz wahrzunehmen. Der Bericht liefert ein besseres Verständnis für dieses komplexe Thema, das sich aufgrund des Klimawandels auf die Energiesysteme auswirkt.
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Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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