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Kernbotschaft

Einbeziehung der Anpassung in neue oder bestehende Pläne und Einrichtung von Governance-Mechanismen, um diese Integration zu erleichtern.

Vielleicht möchten Sie einen eigenständigen Aktionsplan entwickeln, aber die Anpassung kann und sollte nicht isoliert erfolgen. Die durchgängige Berücksichtigung von Anpassungsstrategien und -maßnahmen (siehe Beispiele 5.1 und 5.2) kann das Profil der Anpassung schärfen und eine effiziente Nutzung der Ressourcen und Synergien zwischen den Strategien sicherstellen, indem

Stärkung bestehender Pläne durch Integration der Anpassung

Dazu gehört die Einbeziehung von Anpassungsmaßnahmen in einschlägige lokale oder regionale Pläne (z. B. Klimapläne), bei denen Anpassungsmaßnahmen mit Klimaschutzbemühungen kombiniert werden können, sowie in Raumordnungs-, Entwicklungs-, Nachhaltigkeits- und sektorale Pläne, die Bereiche wie Verkehr, Gesundheit und Wasserwirtschaft abdecken.

Einrichtung kooperativer und partizipativer Governance-Mechanismen

Einrichtung kooperativer und partizipativer Governance-Mechanismen, um eine erfolgreiche durchgängige Berücksichtigung der Anpassung in verschiedenen Sektoren und eine Koordinierung auf mehreren Ebenen zu gewährleisten.

Wenn Sie bereits über einen Aktionsplan verfügen, kann das Mainstreaming auch dazu genutzt werden, die Eigenverantwortung für Anpassungsmaßnahmen in bestimmten Bereichen oder Sektoren zu verbessern. Dies beinhaltet die Ausrichtung der Bemühungen auf andere Sektoren, die auf einen transformativen Wandel abzielen. Sie kann Anstrengungen zur Umsetzung von Anpassungspfaden umfassen (indem ermittelt wird, wann Schwellenwerte in einem Pfad erreicht werden und neue Maßnahmen durchgeführt werden sollten). Die Regional Resilience Journey von P2R bietet praktische Anleitungen zu diesem Thema und die gemeinsame Gestaltung von Interventionsportfolios.

Beispiel 5.1

Integration von Anpassung in die Stadtplanung, Jena, Deutschland.

Die Stadt Jena in Deutschland hat etwa 108.000 Einwohner. Es ist verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel ausgesetzt, vor allem Hitzewellen – ein Risiko, das in Zukunft voraussichtlich erheblich zunehmen wird. Zwischen 2009 und 2012 wurde im Rahmen eines vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Bundesanstalt für Bau-, Stadt- und Raumforschung geförderten Projekts ein Konzept zur Anpassung der Stadt an den Klimawandel entwickelt. Ziel war es, den Grundstein für die Einbeziehung der Anpassung an den Klimawandel in die Stadtplanung zu legen. Dank des Projekts wird die zukünftige Entwicklung in der Stadt die Auswirkungen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten im städtischen Maßstab berücksichtigen.

Beispiel 5.2

Integrating adaptation into heritage planning, Salamanca, Spanien.

Salamanca in Spanien ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Um die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere durch wärmebedingte Gefahren, zu bewältigen, verfügt die Stadt über ein neues Konzept – das grüne Erbe. Sie hat ein Instrument entwickelt, mit dem Anpassungsoptionen nach Kriterien wie Risikominderung, wirtschaftliche Durchführbarkeit, Ökosystemleistungen und Auswirkungen auf das Erbe der Stadt priorisiert werden können. Das Konzept des grünen Erbes entstand durch diese Arbeit und zielt darauf ab, die Anpassungsplanung in die Erhaltung des Kulturerbes einzubeziehen. Die Stadt verfügt nun über einen Katalog von naturbasierten Lösungen, die für Kulturerbegebiete geeignet sind und Salamanca dabei helfen werden, sich auf die Klimaauswirkungen vorzubereiten und gleichzeitig sein Erbe zu bewahren.

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