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See all EU institutions and bodiesDer Várzea Urban Park ist ein innovatives Projekt zur Anpassung an den Klimawandel, das den Bau von Retentionsbecken zur Vermeidung von Überschwemmungen im unteren Teil der Stadt mit der Umsetzung eines grünen Parks zur Bekämpfung der Überhitzung in städtischen Gebieten kombiniert.
Wichtige Erkenntnisse
Über die Region

Klimabedrohungen
Setúbals Klima wird immer heißer und trockener, ein Trend, der sich voraussichtlich bis zum Ende des Jahrhunderts verstärken wird. Bis dahin wird Setúbal mit erheblichen Klimaveränderungen konfrontiert sein, wobei die jährliche Durchschnittstemperatur voraussichtlich zwischen 1,6 °C und 3,3 °C steigen wird, begleitet von einem Anstieg der Anzahl extrem heißer Tage (mit 35 °C Maximaltemperaturen oder höher). Experten erwarten eine jährliche Niederschlagsreduktion zwischen 5 und 17%, mit weniger Regen während des ganzen Jahres, aber größerer Intensität in kurzen Zeiträumen, was das Risiko von Sturzfluten erhöht. Daher müssen Städte in effektivere Entwässerungssysteme investieren und die Bodendurchlässigkeit erhöhen, indem sie naturbasierte Lösungen implementieren.
Der Stadtpark Várzea als Lösung für die Klimabedrohungen von Setúbal


Im Rahmen mehrerer EU-Förderprogramme (POSEUR – Operationelles Programm für Nachhaltigkeit und Effizienz bei der Ressourcennutzung, PORTUGAL 2020 und EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) hat der Stadtrat bereits mehr als 3 Mio. EUR in ein Projekt investiert, das weit über das ursprüngliche Ziel der Hochwasserbekämpfung mit Rückhaltebecken hinausgeht.
Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Projekts ist die Sensibilisierung für die Umwelt durch ein Baumpflanzprogramm, das Schüler an Pflanzaktivitäten beteiligt. Um das Verständnis der Retentionsbecken und die Bedeutung des Stadtparks Várzea für die lokale Umwelt zu verbessern, organisierte die Gemeinde mehrere Sitzungen in öffentlichen Schulen. Diese Sitzungen, die von kommunalen Technikern durchgeführt wurden, verwendeten einen Prototyp, um den Schülern zu helfen, die beteiligten hydrologischen Prozesse zu verstehen.
Diese Initiative verwandelte die städtische Grünfläche in ein Zentrum für Umweltbildung, das sich auf die Anpassung an den Klimawandel konzentriert. Künftige Maßnahmen wie Lehrpfade, die die Besucher über die Herausforderungen des Klimas und ihre Auswirkungen informieren und einbeziehen, zielen darauf ab, das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu schärfen und die Bedeutung des Schutzes der natürlichen Ressourcen hervorzuheben.
Die Förderung der biologischen Vielfalt und der einheimischen Vegetation als Teil naturbasierter Lösungen ist für den Aufbau widerstandsfähiger, nachhaltiger städtischer Ökosysteme und die Verbesserung lebenswichtiger Ökosystemleistungen von entscheidender Bedeutung.
Ein Beispiel für eine ökologisch basierte Raumplanungspolitik ist der kommunale Masterplan von Setúbal, eine nationale Referenz für seine ökologische Grundlage. Im Mittelpunkt steht die kommunale ökologische Struktur, die die Überarbeitung des Plans prägt, indem ökologische Werte, Landschafts- und Ökosystemleistungen in den territorialen Rahmen integriert werden.
Der Stadtpark Várzea verkörpert eine ökologisch orientierte Raumplanungspolitik, die der Bevölkerung von Setúbal einen Stadtpark bietet, der eine hochwertige Freizeit- und Grünfläche umfasst.

Projekterfolg
Das Projekt Várzea Urban Park in Setúbal hat sich als innovatives und erfolgreiches Modell für nachhaltigen Urbanismus und Klimaanpassung bewährt. Die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel stärken Setúbals Widerstandsfähigkeit gegenüber den damit verbundenen Bedrohungen und binden die Gemeinschaft aktiv in Maßnahmen zur Förderung der Umwelterziehung ein. Die Retentionsbecken von Várzea haben sich kürzlich bei Starkregenereignissen in der Metropolregion Lissabon bewährt und schützen das Stadtzentrum von Setúbal vor Überschwemmungen.
Das Várzea-Projekt schützt das Stadtzentrum von Setúbal vor jährlichen Überschwemmungen und erinnert daran, dass 2008 Überschwemmungen Autos in der Innenstadt überfluteten. Mit der Intervention von Várzea sammelt sich das Wasser in den Retentionsbecken an und fließt dann schrittweise in das Meer, um Überschwemmungen in der Innenstadt zu verhindern.
André Martins, Bürgermeister von Setúbal

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