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Um sich an die steigenden Temperaturen anzupassen, hat Maribor einen umfassenden Wärmeaktionsplan entwickelt, indem es seine Bürgerinnen und Bürger einbezieht und kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Erhöhung der Klimaresilienz umfasst.

Wichtige Erkenntnisse

Über die Region

Klimabedrohungen

Extreme Hitze ist auf dem Vormarsch in Maribor. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird sich die Zahl der heißen Tage voraussichtlich fast verdoppeln, während tropische Nächte – wenn die Temperaturen über 20 °C bleiben – weitaus häufiger werden. Längere Abschnitte aufeinanderfolgender Hitzetage erhöhen das Risiko von Hitzestress, insbesondere bei gefährdeten Gruppen wie der wachsenden älteren Bevölkerung der Stadt. Diese Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf städtische Dienstleistungen und die Infrastrukturplanung.

Maribors Wärmereaktionswirkung

Koordinierte Entwicklung und Umsetzung der Wärmeaktionsstrategie und des Wärmeaktionsplans von Maribor

Die Lenkungsgruppe für den Wärmeaktionsplan der Stadt koordiniert in enger Zusammenarbeit mit Regierungsstellen, Umweltbehörden, Gesundheits- und Rettungsdiensten, Stadtplanern und Bildungseinrichtungen die Gesamtumsetzung des Wärmeaktionsplans. Dieser kollaborative Ansatz spiegelt den sektorübergreifenden Charakter wärmebezogener Herausforderungen und die Notwendigkeit integrierter Lösungen wider. Im Rahmen des Ready4Heat-Projekts hat Maribor zudem ein lokales Stakeholder-Netzwerk aufgebaut, um gemeinsam gegen Hitzestress vorzugehen, indem die Maßnahmen zur Wärmeanpassung gemeinsam geplant und umgesetzt werden. Dieses Netzwerk umfasst Organisationen, die schutzbedürftige Gruppen wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen vertreten.

Die Vorbereitung des Plans mit starkem Engagement der Interessenträger verleiht dem Plan seine Relevanz und gewährleistet eine wirksame Umsetzung.

Vlasta Krmelj, Direktorin der Energie- und Klimaagentur von Podravje, die den Aktionsplan für die Gemeinde Maribor vorbereitet hat

Die frühzeitige Einbeziehung der Interessenträger – die im Rahmen von Workshops und Umfragen mit Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Gemeinschafts- und Freiwilligenorganisationen sowie Handelskammern durchgeführt wurde – spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Aktionsplans. Diese Sitzungen boten wertvolle Einblicke in die Auswirkungen von Hitzewellen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen und förderten die Diskussion über geeignete Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen. Diese frühzeitige Einbeziehung trug auch dazu bei, die spezifischen Zuständigkeiten der einzelnen Interessenträger für die Umsetzungsphase festzulegen.

  • Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten sind für die Einführung von Präventivmaßnahmen und die Gewährleistung der Sicherheit von Kindern von wesentlicher Bedeutung.
  • Gesundheitseinrichtungen und -organisationen (Gesundheitszentren, Allgemeinmediziner, häusliche Pflegedienste, Hebammen, Kinderkliniken, Beratungszentren, Sozialeinrichtungen) sind der Schlüssel zur medizinischen Beratung und Behandlung während Hitzewellen.
  • Gemeinschafts- und Freiwilligenorganisationen wie Pensionskassen, verschiedene Vereinigungen für ältere Menschen, Behindertenverbände, freiwillige Feuerwehren, das Rote Kreuz und andere humanitäre Organisationen sowie der Katastrophenschutz spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Informationen und der Unterstützung schutzbedürftiger Gruppen während Hitzewellen.
  • Handels- und Handwerkskammern, Unternehmen mit einer großen Anzahl von Outdoor-Arbeitnehmern und Arbeitnehmerverbände können dazu beitragen, indem sie eine angemessene Betreuung von Outdoor-Arbeitnehmern sicherstellen und die Gesundheit am Arbeitsplatz bei extremer Hitze fördern.

Zusammenfassung

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