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Ziel(e)

Die Stormwater Management Toolbox stellt nützliche Ansätze und konkrete Werkzeuge für das städtische Regenwassermanagement vor. Die Toolbox ermöglicht die Integration des Regenwassermanagements in städtebauliche Planungs- und Entwicklungsprozesse. Zum Beispiel ermöglicht das Green Factor Tool die Berechnung des Verhältnisses zwischen bewerteter Grünfläche und Gesamtfläche für einen Großteil eines Stadtentwicklungsplans zur Bewältigung von Regenwasserrisiken.

Kurzbeschreibung

Das Green Factor Tool ist ein praktisches und benutzerfreundliches Excel-basiertes Tool für die Stadtplanung. Es hilft dem Stadtplaner, die Quantität und Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Es trägt dazu bei, eine ausreichende grüne Infrastruktur für die Regenwasserkontrolle beim Bau neuer Grundstücke in einer dichten städtischen Umgebung sicherzustellen. Der Grüne Faktor wird als das Verhältnis der bewerteten Grünfläche zu einer Grundstücksfläche berechnet. Das Zielniveau für das Grundstück kann der Gartengestalter flexibel erreichen, indem er bei der Gestaltung des Grundstücks einige der 39 grünen Elemente, wie gepflanzte und gepflegte Vegetation oder verschiedene Abflusswasserlösungen, auswählt. Der grüne Faktor kann beispielsweise in die Bebauungsvorschriften aufgenommen oder für die Erteilung von Konzessionen im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens verwendet werden.

Es ist Teil eines breiteren Werkzeugkastens, der 16 verschiedene Werkzeuge für das städtische Regenwassermanagement bietet, die in 1) strategische Ansätze, 2) Planungsunterstützungswerkzeuge, 3) Entwurfs- / Strukturlösungen und 4) Bewertungswerkzeuge unterteilt sind.

Kostenlose Keywords

Städtisches Regenwasser

Einsatzbereitschaft

Bewerbungen

Im Rahmen des iWater-Projekts (2015-2018) wurde das Green Factor Tool in mehreren Städten, vor allem in Nordeuropa, eingeführt und erprobt: Riga, Jelgava, Tartu, Gävle, Söderhamn und Turku, und schließlich in ihre städtebaulichen Prozesse integriert.

In der Stadt Helsinki wurde das Green Factor Tool aktualisiert, wodurch Regenwasserelemente ein größeres Gewicht erhalten und die Benutzerfreundlichkeit des Tools verbessert wird. Die Ergebnisse spiegeln sich in diesem Bericht wider.

Stärken und Schwächen, komparativer Mehrwert gegenüber anderen ähnlichen Instrumenten

Stärken:
(+) Das Green Factor Tool kann durch weitere Tools aus der iWater Integrated Stormwater Management Toolbox ergänzt werden.
(+) Es besteht aus einer Excel-Tabelle, die an eine bestimmte lokale Baseline angepasst werden kann (Anleitung dazu wird bereitgestellt).
(+) Für einige der Pilotstädte (z. B. Riga und Turku) wurde das Instrument in die Stadtverordnung für neue Entwicklungs- oder Stadterneuerungsgebiete integriert.

Schwächen:
(-) Es bietet weder die Möglichkeit, den Umsetzungsfortschritt zu überwachen, noch den Erfolg der Grünflächen zu bewerten.
(-) Das Instrument berücksichtigt nicht die lokalen Vorschriften, die einschränken könnten, was in einem bestimmten städtischen Gebiet getan werden kann, selbst wenn das Instrument dies vorschlagen würde.

Eingabe(n)

Das Excel-Blatt des Green Factor Tool muss mit Standortinformationen (einschließlich Niederschlag) gefüllt und grüne städtische Elemente wie „konservierte Vegetation und Boden“, „gepflanzte und/oder neue Vegetation“, „Böden“ oder „Sturmwasserelemente“ gemessen werden.

Output(s)

Das Tool gewichtet automatisch bestehende und geplante Grünflächen und berechnet den Green Factor. Es berechnet auch den durchschnittlichen Abflusskoeffizienten des Loses als Schätzung. Basierend auf dem durchschnittlichen Abflusskoeffizienten und der vom Benutzer festgelegten Niederschlagsmenge wird die ungefähre Regenwassermenge aus dem Los automatisch berechnet. Das Blatt „Ergebnisse“ (siehe Abbildung) enthält eine vordefinierte Zusammenfassung der Berechnung und ihrer Ergebnisse, in der auf die verbleibenden Regenwasserrisiken hingewiesen wird.

Reproduzierbarkeit: Kosten/Aufwand für (neue) Nutzung

Das Green Factor Tool ist leicht an andere städtische Gebiete anpassbar, basierend auf der vorhandenen Excel-Tabelle.

Materialien oder andere Unterstützung verfügbar

Ein Benutzerhandbuch sowie eine Anleitung zum Ändern/Anpassen des Excel-Blatts sind verfügbar. Darüber hinaus bietet die Website Informationen über die Anpassung des Instruments an Estland, Finnland, Lettland und Schweden.

Website und Wartung

https://www.integratedstormwater.eu/iwatertoolbox

Kontakt

Stadtentwicklungsabteilung

der Stadt Riga Nika Kotoviča, E-Mail: nika.kotovica@riga.lv

Assoziierte(s) Projekt(e)

Interreg Central Baltic iWater

Schritt 4 Bewertung und Auswahl von Anpassungsoptionen

Schritt 5 Umsetzung von Anpassungsstrategien und -maßnahmen

Das

Tool wird für neue Stadtentwicklungs- oder Stadterneuerungsgebiete verwendet.

Geografisches Gebiet

All

Die Toolbox richtet sich an Landschaftsarchitekten, Architekten, Stadtplaner und Designer, einschließlich derjenigen, die sich für das Design, die Planung oder das Management von städtischem Wasser interessieren oder damit arbeiten.

Der Benutzer muss die Verwendung von Microsoft Excel ermöglichen und in der Lage sein, die erforderlichen Eingaben (z. B. Niederschlagsdaten, berechnete/geschätzte Grünfläche) bereitzustellen.

Haftungsausschluss Die
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