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- Die grönländischen und antarktischen Eisschilde sind die größten Eiskörper der Welt und spielen eine wichtige Rolle im globalen Klimasystem. Beide Eisschilde verlieren seit 1992 immer mehr Eis.
- Der kumulierte Eisverlust Grönlands von 1992 bis 2015 betrug 3 600 Gt und trug zum Anstieg des globalen Meeresspiegels um etwa 10 mm bei. die entsprechende Zahl für die Antarktis beträgt 1 500 Gt, was etwa einem Anstieg des globalen Meeresspiegels um 5 mm seit 1992 entspricht.
- Modellprojektionen deuten auf einen weiteren Rückgang der polaren Eisschilde in der Zukunft hin, aber die Unsicherheiten sind groß. Das Abschmelzen der polaren Eisschilde trägt im 21. Jahrhundert schätzungsweise bis zu 50 cm zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. Sehr langfristige Projektionen (bis zum Jahr 3000) deuten auf einen möglichen Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern bei anhaltendem Schmelzen der Eisschilde hin.
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Quelle:
EUA
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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