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Dieser Indikator leitet einen Wärmeanfälligkeitsindex (0-100) ab, indem er den Prozentsatz der Bevölkerung, die älter als 65 Jahre ist, den Prozentsatz der Bevölkerung, die in städtischen Gebieten lebt, und die Prävalenz von Krankheiten kombiniert, die mit einer erhöhten Wärmeanfälligkeit verbunden sind (chronische Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes). Höhere Zahlen stellen eine höhere Verwundbarkeit dar.
Vorbehalte
Die meisten Länder verwenden eine städtische Klassifikation, die sich auf die Größe oder die Merkmale von Siedlungen bezieht. Dieser Indikator berücksichtigt nicht das Vorhandensein von Wärmefrühwarnsystemen oder Aktionsplänen, den Zugang zu Kühlgeräten oder das Vorhandensein von Grünflächen in Städten.
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Veröffentlichung:
van Daalen, K. R., et al., 2024, The 2024 Europe report of the Lancet Countdown on health and climate change: Die beispiellose Erwärmung erfordert beispiellose Maßnahmen, The Lancet Public Health. https://doi.org/10.1016/S2468-2667(24)00055-0
Datenquellen:
- Bevölkerung: Institut für Gesundheitsmetriken und -bewertung (IHME), 2020.
- DALYs und Todesfälle: Global Burden of Disease Collaborative Network, 2019, Ergebnisse der Global Burden of Disease Study 2019 (GBD 2019).
- Städtische Bevölkerung: UNDP, 2018, World Urbanization Prospects: The 2018 Revisio n, Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen.
Zusätzliche Lektüre:
Li, M., et al., 2015, Hitzewellen und Morbidität: aktuelles Wissen und weitere Richtung - eine umfassende Literaturübersicht, Internationale Zeitschrift für Umweltforschung und öffentliche Gesundheit 12 (5), 5256-5283. https://doi.org/10.3390%2Fijerph12050525
Mitwirkender:
Lancet Countdown in EuropaVeröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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