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Das Projekt LIFE LOGOS 4 WATERS unterstützt die Integration von Wasserrückhaltung und Klimaanpassung in kommunale Governance, Raumplanung und lokale Entwicklungspraktiken. Sie fördert eine Verlagerung der Wasserbewirtschaftung, indem sie Kommunen und lokale Interessenträger ermutigt, Wasser als strategische Ressource und Schlüsselelement der Klimaresilienz anzuerkennen.
Durch naturbasierte Lösungen (NbS) und integrierte Ansätze auf Einzugsebene adressiert das Projekt zunehmende klimabedingte Wasserherausforderungen wie Dürren, Wasserknappheit, Überschwemmungen und sinkende Grundwasserspiegel.
Das Projekt zeigt, wie lokal angepasste natürliche Wasserrückhaltemaßnahmen die Klimaresilienz über verschiedene Landschaftstypen hinweg stärken können. Pilotinterventionen, die sowohl in Tiefland- als auch in hügeligen Einzugsgebieten durchgeführt werden, zeigen praktische und reproduzierbare Ansätze, einschließlich der Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der lokalen Wasserrückhaltung, der Abflussreduzierung und des ökosystembasierten Landschaftsmanagements.
Eine Schlüsselinnovation des Projekts ist sein Ansatz der Multi-Level-Climate-Governance auf der Grundlage einer Zusammenarbeit auf der Ebene kleiner Einzugsgebiete. Kommunen, Wasserwirtschaftsexperten, Behörden, Universitäten und Akteure der Zivilgesellschaft arbeiten im Rahmen von Multi-Stakeholder-Catchment-Foren zusammen, um gemeinsam Lösungen zu finden und umzusetzen, die über administrative Grenzen hinaus auf Herausforderungen im Wasserbereich reagieren.
Das Projekt stärkt auch die institutionellen und technischen Kapazitäten durch Schulungsprogramme, Sensibilisierungsmaßnahmen, Bildungsmaterialien und Instrumente zur Entscheidungsunterstützung. Der Wissenstransfer wird durch professionelle Veranstaltungen, Kommunikationskampagnen und praktische Anleitungen für die lokale Umsetzung unterstützt.
Zu den wichtigsten Projektergebnissen und -ressourcen gehören:
- Bericht über die Durchführung von Flachlandinterventionen;
- Bericht über die Durchführung hügeliger Interventionen;
- Instrumente zur Entscheidungsunterstützung und methodische Leitlinien für Kommunen:
- Kommunale Zusammenarbeit und Umsetzung von NWRM
- Anpassungspraktiken im Agrarsektor
- Kommunale Beteiligung an EU- und internationalen Förderausschreibungen
- Schulungsmaterialien und Bildungsressourcen zur naturbasierten Wasserrückhaltung;
- Infografiken und Verbreitungsmaterialien;
- Sensibilisierungsmaterial und Dokumentarfilm „Wasted Waters“
- Bericht der Laien
- After-LIFE-Plan
Projekterfolge auf einen Blick:
- 34 durchgeführte naturbasierte Interventionen;
- fast 46 900 m³ zusätzliche lokale Wasserrückhaltekapazität geschaffen;
- mehr als 100 Projektveranstaltungen, die landesweit organisiert werden;
- rund 300 Anträge im Rahmen kommunaler Förderprogramme;
- mehr als 200 Gemeinden, die an Kooperationsinitiativen auf Einzugsgebietsebene beteiligt sind;
- 6 produzierte Sensibilisierungskurzfilme, darunter der Dokumentarfilm Wasted Waters, erreichten mehr als 250.000 Zuschauer.
Projektinformationen
Führen
Ministry of Public Administration and Regional Development of Hungary
Partner
WWF Worldwide Fund for Nature Hungary Foundation, Hungary
Association of Climate Friendly Municipalities, Hungary
Municipality of Bátya, Hungary
University of Public Service, Hungary
General Directorate of Water Management, Hungary
Hungarian Chamber of Engineers, Hungary
Municipality of Püspökszilágy, Hungary
Referenzinformationen
Websites:
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Oct 19, 2021
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