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Überschwemmungen: Management von Gesundheitsrisiken in der WHO-Region Europa

Beschreibung

Im Rückblick auf die letzten 20 Jahre haben Überschwemmungen in 49 Ländern der Europäischen Region der WHO mehr als 2000 Todesfälle und andere gesundheitliche Auswirkungen verursacht. Sachverluste, Schäden an Gesundheitseinrichtungen, Vertreibung von Menschen und enorme wirtschaftliche Kosten (schätzungsweise rund 70 Milliarden Euro) sind eingetreten.

Bestehende Lücken bei der Prävention der gesundheitlichen Auswirkungen von Überschwemmungen und die Verfügbarkeit rechtzeitiger Strategien zur Bewältigung der Hochwassergesundheit oder der erstellten Aktionspläne wurden im Rahmen einer Umfrage der Europäischen Mitgliedstaaten der WHO bewertet. Insbesondere die möglichen Auswirkungen eines sich verändernden Klimas (z. B. häufigere extreme Niederschlagsereignisse) sind zu berücksichtigen.

Die Umfrage ergab, dass insbesondere die sektorübergreifende Koordinierung bei der Prävention von Todesfällen, Verletzungen, Krankheiten und anderen gesundheitlichen Folgen von entscheidender Bedeutung ist. Der Bericht schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in den vier Phasen von Hochwasserereignissen zu schützen, nämlich Prävention, Vorsorge, Reaktion und Erholung (PPRR). Ein Beispiel dafür sind die kritischen Zusammenhänge zwischen Hochwassermanagement, Wasserressourcenmanagement, öffentliche Gesundheit, Klimawandel und Katastrophenrisikominderung (DRR) sind derzeit nicht definiert und bleiben kompartalisiert. Es besteht die Notwendigkeit, die Wissenslücke über Schwachstellen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in bestehende Hochwassermanagementpraktiken zu schließen und die Gesundheit vor, während und nach der Hochwasserveranstaltung zu integrieren. Integriertes Hochwassermanagement unterstützt diesen Diskurs und erleichtert die Hochwasserplanung, -vorsorge, -reaktion und -wiederherstellung, um Gesundheitsgefahren für die Umwelt zu reduzieren und das menschliche Wohlbefinden zu schützen.

Generell sollten Ansätze zur Bewältigung der Gesundheitsrisiken von Überschwemmungen auf den gemeinsamen Strategien, Plänen und Maßnahmen für alle Arten von Gefahren (Multi-Hazard-Ansatz) beruhen, bevor die spezifischen Probleme im Zusammenhang mit Hochwasserereignissen behandelt werden.

Referenzinformationen

Unterstütyer:
WHO – Regionalbüro für Europa

Veröffentlicht in Climate-ADAPT Nov 22 2022   -   Zuletzt aktualisiert in Climate-ADAPT Sep 07 2023

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