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Beschreibung

In einem sich erwärmenden Europa erleben wir ein Wachstum der städtischen Bevölkerung mit alterndem Trend, das die Gesellschaft anfälliger und anfälliger für extreme Wetterereignisse machen wird. Im Zeitraum 1950-2015 nahm das Auftreten extremer Hitzewellen in den europäischen Hauptstädten zu. Die kalten Extreme werden eine abnehmende Tendenz haben, wenn die globale Erwärmung fortschreitet, aber aufgrund der höheren Variabilität des zukünftigen Klimas kann die Kältewellengefahr lokal eine wichtige Bedrohung bleiben. Darüber hinaus wird die hitze- und kältebedingte Sterblichkeit durch die voraussichtliche demografische Entwicklung in den europäischen Städten erhöht.

In diesem Artikel konzentrieren sich die Autoren auf Metropolregionen europäischer Hauptstädte (EU28 plus Moskau, Oslo und Zürich): Mithilfe eines Ensembles von acht EURO-CORDEX-Modellen im RCP8.5-Szenario konnten die Autoren Hitze- und Kältewellenereignisse erkennen.

Die Ergebnisse zeigen, dass alle untersuchten europäischen Metropolregionen in den kommenden Jahrzehnten anfälliger für extreme Hitze sein werden. Basierend auf dem Impact-Ranking zeigen die Ergebnisse, dass kalte Wellen Mitte des Jahrhunderts eine Bedrohung darstellen werden, aber sie werden in keiner der europäischen Hauptstädte die größte Bedrohung darstellen, und dass sie bis Ende dieses Jahrhunderts voraussichtlich vollständig verschwinden werden. Im Gegenteil, in naher, aber noch weiter entfernter Zukunft werden extreme Hitzeereignisse in den europäischen Hauptstädten nicht ausschließlich auf traditionell exponierte Gebiete wie das Mittelmeer und die Iberische Halbinsel beschränkt sein. Hitzewellen werden höchstwahrscheinlich Madrid, Rom und Athen treffen, die häufig mit extremen Temperaturen in Verbindung gebracht werden, aber auch andere Städte, nämlich Valletta, Sofia, Wien, Zagreb und Zürich, sollten in Zukunft ernsthafte Auswirkungen erwarten.

Die Rangfolge der europäischen Hauptstädte auf der Grundlage ihrer Exposition gegenüber extremer Hitze ist für die Entscheidungsträger von größter Bedeutung, um die hitzebedingte Sterblichkeit zu verringern.

Ergänzt wird diese Recherche durch das Webtool MetroHeat, das im Supplementary Material des Artikels beschrieben wird. MetroHeat bietet einen Open-Data-Klimadienst zur Visualisierung und Interaktion mit extremen Temperaturindizes und Hitzewellenindikatoren für europäische Hauptstädte.

Referenzinformationen

Websites:
Quelle:
Smid, M., Russo, S., Costa, A. C., Granell, C., Pebesma, E. (2019). Ranking der europäischen Hauptstädte nach Hitzewellen und kalten Wellen. Stadtklima, 27, 388-402.

Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022

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