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Stadtplanung für Gesundheit – Erfahrungen mit dem Aufbau von Resilienz in 12 Städten

Beschreibung

Notfälle können zu transformativen Erfahrungen für Städte werden: eine Gelegenheit, zu überdenken, neu zu planen und umzubauen und auf Veränderungen zu drängen, die sie gesünder, nachhaltiger, gerechter und widerstandsfähiger machen können. Die Rückkehr zu „normal“ ist vielleicht nicht gut genug – stattdessen sollten die Städte bestrebt sein, eine bessere urbane Zukunft zu schaffen. In diesem Bericht werden die Ergebnisse einer Reihe von Interviews mit Städten in der Europäischen Region der WHO vorgestellt, die darauf abzielten, lokale Erkenntnisse darüber zusammenzustellen, wie Prioritäten festgelegt werden können, um widerstandsfähiger zu werden und sich auf Umwelt- und Gesundheitskrisen vorzubereiten (oder darauf zu reagieren). Es wurden Interviews mit Vertretern der lokalen Gebietskörperschaften geführt, die in den Bereichen Stadtplanung, Umwelt oder Gesundheit tätig sind. Sie konzentrierten sich darauf, wie die Städte Stadtplanung und Infrastrukturgestaltung als Reaktion auf spezifische Katastrophen – oder auf präventive Weise für zukünftige – angegangen hatten und wie diese Bemühungen zu einer gesünderen, nachhaltigeren urbanen Zukunft beitragen könnten.

Insgesamt wurden 12 Fallstudienstädte in 11 Ländern der Europäischen Region der WHO anhand eines im Voraus versandten Fragebogens befragt. Sie umfassten drei kleine (<100 000 Bürger), fünf mittlere (100 000-500 000 Bürger) und vier Großstädte (> 500 000 Bürger). Von diesen hatten 10 in den letzten zehn Jahren mindestens ein Notfallereignis erlebt, darunter große Überschwemmungen, Waldbrände, Erdbeben, Hurrikane, Industrieunfälle, Stromausfälle, Hitzewellen und Schneestürme. Mehrere Städte hatten mehrere Katastrophen gleichzeitig erlebt – ein Trend, der sich in Zukunft fortsetzen wird. Diese Ereignisse verursachten eine breite Palette von Auswirkungen, darunter erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Die thematische Analyse wurde auf Interviewauszüge angewendet, um gemeinsame Themen, Ideen und Muster zu identifizieren.

Notfallvorsorge ist ein Schlüsselelement für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gesundheitssystemen und anderen Systemen und eine zentrale Komponente der Rahmen für das Notfallmanagement. Die Interviewauszüge wurden daher anhand von vier unterschiedlichen, aber miteinander verbundenen Phasen von Notfallmanagement-Frameworks analysiert. Dazu gehören zwei Phasen, die während und nach einem Notfall stattfinden (Antwort und Genesung), und zwei, die vor einem neuen Notfallstreik durchgeführt werden (Abschwächung und Vorsorge).

Bei der Prüfung der Antwort wurde in den Interviews darauf hingewiesen, dass die Städte mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert sind, die während eines Notfalls ergriffen werden. Einige betrafen Governance-, Kooperations- und Kommunikationsaspekte; zum Beispiel den Umgang mit fehlenden Informationen und Protokollen, die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen auf regionaler oder nationaler Ebene und die effektive Annäherung an die Gemeinschaft während der Krise. Das Gesundheitsrisikomanagement und die Aufmerksamkeit schutzbedürftiger Gruppen wurden auch als Hauptherausforderungen beim Notfallmanagement identifiziert: unerwartete Gesundheitsrisiken für die Umwelt können sich aus bestimmten Katastrophen ergeben; die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit können zunächst außer Acht gelassen werden, was später zu einer größeren Aufmerksamkeit führt; und Städte können einen Mangel an Notfallmaterial in kritischen Momenten erleben. Während Frühwarn- und Informationssysteme dazu beitragen können, die Gesundheit und andere Auswirkungen bestimmter Arten von Ereignissen zu mindern, können ihr räumlicher Umfang und ihre Genauigkeit begrenzt sein, und einige Städte haben sie möglicherweise nicht in Kraft.

Die Ergebnisse des Interviews identifizierten einige Schlüsselfaktoren für die Erholung nach der Veranstaltung, darunter Zugang zu Finanzmitteln und Notfallbudgets, Versicherungsdeckung, Flexibilität in den lokalen Versorgungs- und Vertriebsketten und soziales Bewusstsein für die verschiedenen Expositionen und Gesundheitsrisiken der Umgebung. Darüber hinaus skizzierten die Interviews eine Reihe von Faktoren für den Aufbau von Resilienz, die für eine vollständige und rasche Erholung von entscheidender Bedeutung sind, darunter langfristige Investitionen in kritische Infrastrukturen, die Transformation des Wirtschaftsmodells, um mehr auf nachhaltige und grüne Industrien angewiesen zu sein, und Kontrolle über den Entwicklungsdruck.

 

Referenzinformationen

Unterstütyer:
WHO – Regionalbüro für Europa

Veröffentlicht in Climate-ADAPT Nov 22 2022   -   Zuletzt aktualisiert in Climate-ADAPT Dec 06 2022

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