All official European Union website addresses are in the europa.eu domain.
See all EU institutions and bodiesAm 6./7. Mai 2025 hat das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm eine Expertenkonsultation einberufen, um zu untersuchen, wie sich Überschwemmungen und Hitzewellen auf die Risiken von Infektionskrankheiten auswirken und wie die öffentliche Gesundheit in den EU-/EWR-Ländern auf diese Ereignisse vorbereitet werden muss.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter der kürzlich betroffenen EU-/EWR-Mitgliedstaaten, der Europäischen Umweltagentur, des WHO-Regionalbüros für Europa, der GD CLIMA und der GD ECHO teil, um den sektorübergreifenden Dialog über neue Herausforderungen zu fördern.
Die Teilnehmer reflektierten über ihre jüngsten Reaktionen im Bereich der öffentlichen Gesundheit auf extreme Wetterereignisse in ihren jeweiligen Ländern und wiesen auf Koordinierungslücken, die Notwendigkeit eines raschen Einsatzes von Überwachungssystemen und die Notwendigkeit einer klareren, gezielteren Risikokommunikation hin. Während große Ausbrüche nach wie vor selten sind, wurde auf dem Treffen unterstrichen, wie wichtig nachhaltige Wachsamkeit und Bereitschaft in einem sich verändernden Klima sind.
In den Diskussionen wurde hervorgehoben, dass nicht alle extremen Wetterereignisse, bestimmte Überschwemmungen gleich sind. Die Länder würden mehr Ratschläge zur syndromischen Überwachung bei diesen Ereignissen, zu Vorsorgeplänen für die öffentliche Gesundheit und zu ganzheitlichen Ansätzen, mit denen infektiöse Risiken unter den vielen Reaktionsbedürfnissen bei solchen Ereignissen in der richtigen Perspektive angegangen werden, begrüßen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden als Richtschnur für die künftige Unterstützung der Länder durch das ECDC und die sektorübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Agenturen sowie für die Stärkung der kollektiven Klimaresilienz Europas dienen.
Language preference detected
Do you want to see the page translated into ?