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WHO-Direktoren fordern die Aufnahme klima- und hitzebedingter Krankheiten in die COP 28-Agenda

Die hitzebedingten Auswirkungen des Klimawandels sind – ebenso wie die Zahl der Menschen in Bezug auf Todesfälle und Krankheiten – immer deutlicher. Die WHO-Direktoren für nicht übertragbare Krankheiten und Umwelt, Klimawandel und Gesundheit, Bente Mikkelsen und Maria Neira, fordern, die Prävention klima- und wärmebedingter Krankheiten auf der offiziellen COP 28-Verhandlungsagenda zu setzen – „nicht nur am Rande“.

Juli 2023 war weltweit der heißeste Monat, der jemals aufgezeichnet wurde, mit weitreichenden Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Extreme Hitze kann zu plötzlichem Organversagen und Tod führen. Chronischer Hitzestress kann auch mehrere nicht übertragbare Krankheiten (NDCs) wie Nierenerkrankungen, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen auslösen oder verschlimmern – was zu vorzeitigen Todesfällen führt. Neben der Hitze stellen extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Stürme auch Risiken für Menschen mit NCDs dar, wenn routinemäßige Gesundheitsdienste und der Zugang zu lebensrettenden Medikamenten gestört werden. Vertreibung und Trauma nach extremem Wetter können auch psychische Erkrankungen verschlimmern. Dennoch haben NCDs, wie sie sich aus Hitze- und klimabedingten Belastungen ergeben, noch keinen Platz auf der Agenda der 28. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP28), die am 30. November in Dubai eröffnet werden soll, während ihre Gastgeber versprochen hatten, Gesundheitsfragen an die Spitze zu stellen. Die WHO-Direktoren für nichtübertragbare Krankheiten und Umwelt, Klimawandel und Gesundheit, Bente Mikkelsen und Maria Neira drängen nun, die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten infolge von Hitze und anderen klimabezogenen Ereignissen auf die offizielle Verhandlungsagenda der COP 28 zu setzen.

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Date: 12 Sep 2023