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See all EU institutions and bodiesDer Klimawandel erhöht die Intensität und Häufigkeit von Hitzewellen sowie die Dauer der Hitzewellenperiode. Die Wahrscheinlichkeit, dass außerhalb der Schulferien hohe Temperaturen auftreten, steigt in Europa.
Hohe Temperaturen wirken sich negativ auf das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit von Kindern aus. Extrem hohe Temperaturen können Schulschließungen erforderlich machen. Laut UNICEF wurden 2024 mehr als 900.000 Schülerinnen und Schüler in Europa durch Hitzewellen in ihrer Ausbildung gestört.
Dieser Datenbetrachter untersucht die Wahrscheinlichkeit von hohen Temperaturen, die jetzt und in Zukunft während des Schuljahres auftreten. Sie verwendet Daten des Copernicus Climate Change Service, Eurostat-Daten zu Bildungseinrichtungen und Informationen über Schulferien in den einzelnen Ländern.
Kernbotschaften
Derzeit erleben in Europa bereits rund 16.650 Schulen (4,2%) Tage mit Höchsttemperaturen über 30°C im Schuljahr.
Bis 2050 werden voraussichtlich 34.400 Schulen (8,6%) mindestens einen heißen Tag über 30 ° C während des Schuljahres unter einem Hocherwärmungsszenario erleben.
Bis 2100 werden etwa 25 % aller europäischen Schulen im Schuljahr Tage über 30 °C erleben; Mehr als 13.700 Schulen (3,4 %) werden während eines Schuljahres mindestens einen Tag über 35 °C in einem Hocherwärmungsszenario erleben.
Zwischen 68-82% der Tage über 30 ° C während des Schuljahres werden vor den Sommerferien auftreten, während 18-32% nach den Sommerferien auftreten. Die prozentualen Bereiche decken verschiedene Erwärmungsszenarien und Zeitrahmen ab.
Schulen in Süd- und Südosteuropa erleben die meisten heißen Tage, und ihre Hitzeexposition wird sich voraussichtlich auch in Zukunft fortsetzen. Zum Beispiel werden bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich 76 Tage außerhalb der Sommerschulferien in Zypern Temperaturen von 30 ° C überschreiten. 31 solcher Tage werden in Teilen Spaniens projiziert.
Bildungseinrichtungen in ganz Europa müssen dringend angepasst werden, um die Wärmeauswirkungen auf Schüler und Lehrer zu verringern. Darüber hinaus können der Zeitpunkt und die Dauer der Sommerschulferien eine Überprüfung erfordern, um auf sich ändernde klimatische Bedingungen zu reagieren.
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Anmerkung: Analyse aktualisiert 2026/07/03, um zusätzliche Schulen einzubeziehen.
Die Entwicklung dieses Dashboards wurde durch die EWR-FTE-Dienstleistungsvereinbarung über die „Verbesserung des Zugangs zu Erdbeobachtungsdaten vor Ort zur Unterstützung von Strategien und Tätigkeiten zur Anpassung an den Klimawandel“ finanziert.
Datenquelle:
Wahrscheinlichkeit heißer Tage (Raster) 2000-2100, Jan. 2026
Schulkalender in Europa (2025)
Zugehörige Ressourcen
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