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See all EU institutions and bodiesÜber diese Analyse
In den letzten Jahren gab es in Europa mehr rekordverdächtige Regenfälle, die häufig schwere Überschwemmungen verursachten, die kritische Infrastrukturen beschädigten. Diese extremen Wetterereignisse bedrohen die Wasserqualität und die menschliche Gesundheit, da Schadstoffe aus Industrie- und Abwasseranlagen bei Überschwemmungen die Umwelt kontaminieren können, was zu Gesundheitsrisiken führt.
Diese Analyse untersucht den Standort von kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen und Industriestandorten in hochwassergefährdeten Gebieten anhand von Daten aus dem Europäischen Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister und der Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser. Die Analyse erfolgt auf regionaler Ebene (NUTS 3).
Wichtigste Feststellungen
- In ganz Europa befinden sich fast 15 % der Industrieanlagen in Gebieten, die anfällig für Überschwemmungen sind. Anlagen in Branchen wie der Papier- und Holzherstellung und -verarbeitung, der chemischen Industrie sowie der Abfall- und Abwasserwirtschaft sind besonders exponiert.
- Fast 36 % der Kläranlagen befinden sich in hochwassergefährdeten Gebieten. Der höchste Anteil an Kläranlagen, die potenziell Flussüberschwemmungen ausgesetzt sind, befindet sich in Österreich und der Slowakei – fast zwei Drittel der Gesamtzahl der Kläranlagen in jedem Land befinden sich in potenziell hochwassergefährdeten Gebieten.
- In Österreich (z. B. Südsteiermark) und Frankreich (Dordogne) gibt es Regionen, in denen zahlreiche kommunale Abwasserbehandlungsanlagen mit einem hohen Anteil an kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen in potenziell hochwassergefährdeten Gebieten kombiniert werden. Zwei Regionen in den Niederlanden und drei Regionen in Deutschland verfügen über mehr als 10 Kläranlagen, von denen über 90 % in potenziell hochwassergefährdeten Gebieten liegen.
- Zu den Regionen mit einer hohen Anzahl von Industrieanlagen, von denen sich die meisten in Gebieten mit potenziellem Hochwasserrisiko befinden, gehören Zuidwest-Gelderland und Arnhem/Nijmegen in den Niederlanden sowie Rovigo in Italien.
Entdecken Sie die Analyse hier.
Informationen über die Auswirkungen von Dürren, Überschwemmungen und einer verschlechterten Wasserqualität unter dem Klimawandel finden Sie im EUA-Bericht „Responding to climate change impacts on human health in Europe: Schwerpunkt auf Überschwemmungen, Dürren und Wasserqualität.
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