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See all EU institutions and bodies2.1 Erkennen vergangener und gegenwärtiger Klimaauswirkungen
Die Analyse des vergangenen Klimas, insbesondere das Erlernen von mehr über die extremen Wetterereignisse, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, hilft den Gemeinden, ein besseres Verständnis der Risiken zu erlangen, denen sie derzeit ausgesetzt sind, und wie ihre Stadt längerfristig von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein könnte, wenn die gegenwärtigen Risiken verstärkt werden.
Alle EU-Mitgliedstaaten haben Risiko- und Vulnerabilitätsbewertungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel durchgeführt, die Informationen über das vergangene Klima und extreme Wetterereignisse enthalten. Diese Bewertungen können über die Länderseiten von Climate-ADAPT abgerufen werden.
Informationen über lokal auftretende extreme Wetterereignisse in der Vergangenheit, wie starke Niederschläge, die Überschwemmungen, Hitzewellen oder Waldbrände verursachen, können von nationalen oder regionalen Katastrophenschutz- oder Katastrophenmanagementbehörden, dem nationalen Wetterdienst oder einer Umweltbehörde gesammelt und gepflegt werden. Eine weitere Möglichkeit, die extremen Wetterereignisse mit den höchsten Auswirkungen an einem bestimmten Ort zu identifizieren, ist die Analyse der Medienberichte (siehe LCLIP: Lokales Klimawirkungsprofil). Im städtischen Kontext ist es wichtig, Abteilungen wie Verkehr, öffentliche Gesundheit oder Infrastruktur zu konsultieren, die möglicherweise Informationen über die Arten klimabedingter Gefahren bereitstellen können, die ihr Gebiet am stärksten betroffen haben.
Vergangene Naturkatastrophen werden auch in mehreren internationalen Datenbanken wie EM_DAT oder Desinventar dokumentiert. Auch die Versicherungsbranche, insbesondere die Rückversicherungsunternehmen, unterhalten Gefahren- und Risikodatenbanken, zum Beispiel bietet das Swiss Re Institute Sigma- und CatNet-Dienste an und Munich Re unterhält NatCatSERVICE. In Norwegen und Dänemark teilt die Versicherungswirtschaft Daten direkt mit einer Reihe von Gemeinden.
Siehe Kapitel 2 des EWR-Berichts „Städtische Anpassung in Europa: wie Städte und Gemeinden auf den Klimawandel reagieren, um weitere Informationen zu erhalten.
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