Description

  • Der Zeitpunkt der saisonalen Ereignisse hat sich in ganz Europa verändert. Bei vielen Pflanzen- und Tierarten wurde ein allgemeiner Trend zu früheren phänologischen Phasen (Frühlingsfortschritt) gezeigt, vor allem aufgrund von Veränderungen der Klimabedingungen.
  • Als Folge klimabedingter Veränderungen in der Pflanzenphänologie beginnt die Pollensaison im Durchschnitt 10 Tage früher als in den 1960er Jahren und ist länger als in den 1960er Jahren.
  • Die Lebenszyklen vieler Tiergruppen sind in den letzten Jahrzehnten vorangekommen, mit Ereignissen, die früher im Jahr auftraten, darunter das Laichen von Fröschen, das Nisten von Vögeln und die Ankunft von Wandervögeln und Schmetterlingen. Dieser Fortschritt ist in erster Linie auf ein wärmendes Klima zurückzuführen.
  • Die Brutzeit vieler thermophiler Insekten (wie Schmetterlinge, Libellen und Rindenkäfer) hat sich verlängert, sodass im Prinzip mehr Generationen pro Jahr produziert werden können.
  • Es wird erwartet, dass sich die beobachteten Trends auch in der Zukunft fortsetzen werden. Allerdings können einfache Extrapolationen aktueller phänologischer Trends irreführend sein, da sich der beobachtete Zusammenhang zwischen Temperatur und phänologischen Ereignissen in Zukunft ändern kann.

Referenzinformationen

Webseiten:
Quelle:
EWR-LÄNDER

Veröffentlicht in Climate-ADAPT Nov 22, 2022   -   Zuletzt aktualisiert in Climate-ADAPT Nov 22, 2022

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