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Beschreibung

Die Forschungsarbeiten der GFS zu Überschwemmungen der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) bündeln Informationen über Flussüberschwemmungen und Hochwasserrisiken in Europa, um die physischen und sozioökonomischen Auswirkungen der Erderwärmung auf hydrologische Extreme und die Verfügbarkeit von Wasserressourcen in Europa zu bewerten. Diese Forschung konzentriert sich auf die Verbesserung der Vorsorge und Reaktion während einer Hochwasserkrise, hauptsächlich durch Frühwarn- und Überwachungssysteme, aber auch durch die Bewertung von Minderungs- und Präventionsmaßnahmen. Es hat mehrere Systeme entwickelt, um Überschwemmungen auf europäischer und globaler Ebene vorherzusagen und zu überwachen. Darüber hinaus konzentriert sich die Hochwasserforschung der GFS darauf, wie sich das künftige Klima auf das Hochwasserrisiko auswirken kann, indem sie Folgendes nutzt:

  • Hochauflösende regionale Klimainformation
  • paneuropäische hydromorphologische Datensätze
  • Hydrologische Modellierung
  • statistische Analysen.

Die Informationen stammen aus laufenden Forschungsarbeiten im Rahmen der Aktion „Hochwasser“ der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission sowie aus öffentlich zugänglichen Informationen aus den EU-Ländern und umfassen:

  • Europäisches Hochwasserbewusstseinssystem (EFAS): Erstellung von Übersichten über aktuelle und prognostizierte Überschwemmungen in Europa bis zu zehn Tage im Voraus
  • Globales Hochwassermeldesystem (GFDS): liefert aktuelle Informationen über die Auswirkungen und das Ausmaß grenzüberschreitender Überschwemmungen mithilfe von Echtzeit-Satellitenbeobachtungen
  • Globales Hochwasserbewusstseinssystem (GloFAS): Verbindet Wettervorhersagen mit einem hydrologischen Modell, um globale Hochwasserprognosen in Echtzeit mit einer Vorlaufzeit von bis zu 30 Tagen zu erstellen.
  • LISFLOOD: ist ein geographisches Informationssystem (GIS)-basiertes hydrologisches Niederschlags-Abfluss-Routing-Modell, das in der Lage ist, die hydrologischen Prozesse zu simulieren, die in einem Einzugsgebiet auftreten. Es kann in großen und transnationalen Einzugsgebieten für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, einschließlich Hochwasserprognosen. Es kann auch verwendet werden, um die Auswirkungen von Flussregulierungsmaßnahmen, Landnutzungsänderungen und Klimawandel zu bewerten.

Darüber hinaus beteiligte sich die GFS am FLOODsite-Projekt (2005-2009) und am IMPRINTS-Projekt (2009-2012) mit speziellen Studien zu probabilistischen Frühwarnmethoden für Flashfloods. Diese Arbeit hat zur Entwicklung eines europäischen Frühwarnindikators für Überschwemmungen geführt, der nun auch in das operative Europäische Hochwasserbewusstseinssystem (EFAS) aufgenommen wird.

Referenzinformationen

Websites:
Quelle:
GFS
Mitwirkender:
Europäische Kommission

Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022

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