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Der Klimawandel ist eine große Herausforderung für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Die Auswirkungen auf das Störungsregime sind in dieser Hinsicht besonders relevant. In einem soliden, wissenschaftlich fundierten Ansatz für nachhaltige Waldökosysteme (SFEM) sind mögliche Klima- und Störungsregime explizit zu berücksichtigen. Störungsdynamiken werden jedoch vor allem in Ökosystemen mit interagierenden, klimaempfindlichen Störungserregern nach wie vor schlecht verstanden. Derzeit leiden die meisten verfügbaren Modellansätze entweder unter einer begrenzten räumlichen Ausdehnung, um großflächige wechselwirkende Störungsregime (d. h. Standmodelle) oder eine grobe strukturelle Auflösung hinsichtlich des Informationsbedarfs im Ressourcenmanagement (d. h. Landschaftsmodelle) anzugehen. Ziel der vorgeschlagenen Forschung ist es, diese Lücke bei i) der Entwicklung eines individuellen Rahmens für die Landschaftsmodellierung zu schließen; II) die Einführung von prozessorientierten Störungsmodulen und die Nutzung des vorhandenen ökologischen Verständnisses zur Modellierung von Störungswechselwirkungen; (III) Prüfung des Modellrahmens in zwei Fallstudien im gemäßigten Waldbiom. Um Störungen als neu entstehende Eigenschaft des modellierten Systems erfolgreich anzugehen (Interaktionen zwischen) und relevante Informationsebenen im Rahmen des SFEM zu liefern, wird ein prozessorientierter Landschaftsmodellierungsansatz vorgeschlagen. Die Entwicklung basiert auf der Zusammenführung der jüngsten Fortschritte in der Waldlandschaftsmodellierung mit effizienten Algorithmen zur Modellierung individueller Baumwettbewerbe und prozessbasierter Produktion. In diesem Zusammenhang wurde das individuelle Waldlandschafts- und Störungsmodell „iLand“ entwickelt, um explizit die wichtigsten adaptiven Agenten in Waldökosystemen, d. h. einzelne Bäume auf Flächen von mehreren tausend Hektar, zu simulieren. Das Modell wurde erfolgreich an empirischen Daten aus einer Vielzahl von Waldökosystemen in Oregon, USA und Österreich getestet. Insgesamt zielt der Modellierungsrahmen darauf ab, einen Beitrag zu Fragen der SFEM unter sich ändernden Klima- und Störungsregimes zu leisten und eine Landschaftsperspektive bei der Bewirtschaftung der Waldressourcen zu ermöglichen.
Project information
Lead
UNIVERSITAET FUER BODENKULTUR WIEN (AT)
Partners
keine Informationen verfügbar
Source of funding
7. RP – MENSCHEN
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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