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Ziel von GLOWA-Donau ist es, mit verschiedenen Szenarien die Auswirkungen von Veränderungen in Klima, Bevölkerung und Landnutzung auf die Wasserressourcen der Oberen Donau zu untersuchen und regionale Anpassungsstrategien zu entwickeln und zu bewerten. Zu diesem Zweck wurde das Entscheidungsunterstützungssystem DANUBIA in der ersten und zweiten Projektphase (2001-2006) erfolgreich eingerichtet. Danubia ist ein gekoppeltes Simulationsmodell. Es umfasst erstmals Modellkomponenten für die Naturwissenschaft sowie sozioökonomische Prozesse und deren Wechselwirkungen. Mit der Absicht, vorausschauend zu sein, nutzt DANUBIA Ergebnisse regionaler Klimamodelle für Vorhersagen zum Klimawandel. Physikalische und physiologische Komponenten beschreiben natürliche Prozesse (Hydrologie, Hydrogeologie, Pflanzenphysiologie, Ertrag und Glaziologie). Für die Simulation in den eingeschlossenen Sektoren (Landwirtschaft, Wirtschaft, Wasserversorgungsunternehmen, Privathaushalte und Tourismus) verwendet DANUBIA tiefgreifende Multi-Aktoren-Modelle, die die Entscheidungen der beteiligten Akteure auf der Grundlage der gesellschaftlichen Struktur, ihres Rahmens und ihrer Interessen repräsentieren. Alle Komponenten von DANUBIA laufen parallel auf einem preiswerten LINUX-Cluster. Danubia wurde sorgfältig und erfolgreich mit umfassenden Datensätzen der Jahre 1970-2005 validiert und steht nun in der dritten Phase des Projekts zur gemeinsamen Nutzung für Projektforscher und Stakeholder zur Verfügung. Danubia wird am Ende der dritten Projektphase 2010 als „Open Source“ zur Verfügung gestellt und wird insbesondere Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung als Instrument für eine vorausschauende Planung von Wasserressourcen vor dem Hintergrund des globalen Wandels dienen.
Project information
Lead
Abteilung Geografie, Fakultät für Geowissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität, München, Deutschland
Partners
IFOK-Institut für Organisationskommunikation, Bensheim, Deutschland Institut für Meteorologie, LMU München, LMU München, Deutschland Institut für Hydrauliktechnik, Universität Stuttgart, Germany Institut für Geographie, Universität zu Köln, Deutschland Institut für Meteorologie und Geophysik, Universität Innsbruck und Bayerische Akademie der Wissenschaften, Austria Zentrum für Umweltsystemforschung, Universität Kassel, Institut für Wirtschaftsforschung der Universität München, ifo Institut, Institut für Betriebswirtschaft, Universität Hohenheim, Deutschland Max-Planck-Institut für Meteorologie, MPI Hamburg, Deutschland LfU-Umweltschutzbehörde Bayern, Hof, Deutschland
Source of funding
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970
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