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Description

Der Anstieg des atmosphärischen CO2 und die damit einhergehenden Senkungen des pH-Werts und der Kohlensäure-Ionenkonzentration im Meer in diesem Jahrhundert und darüber hinaus dürften weitreichende Auswirkungen auf die Meeresökosysteme haben, einschließlich derjenigen des Mittelmeers. Als Folge dieses Prozesses könnte die Versauerung der Ozeane die Gesundheit des Mittelmeers gefährden und zu anderen anthropogenen Belastungen, einschließlich denen des Klimawandels, beitragen. Im Vergleich zu anderen Gebieten des Weltmeeres gab es jedoch keine konzertierten Bemühungen, die Versauerung des Mittelmeers zu untersuchen, was für die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen von mehr als 400 Millionen Menschen an den Küsten und weiteren 175 Millionen, die jedes Jahr die Region besuchen, von grundlegender Bedeutung ist.

Die MedSeA-Initiative untersuchte die Auswirkungen der Versauerung auf diese einzigartige und stark besiedelte Region. Ziel war es, chemische, klimatische, biologische und sozioökonomische Veränderungen zu prognostizieren, die durch Erhöhungen des atmosphärischen CO2 und daraus resultierende Veränderungen in der Meerwasserkarbonatchemie getrieben wurden. Die Forscher konzentrierten sich auf die kombinierten Auswirkungen der Versauerung und Erwärmung des Mittelmeers sowohl im Zusammenhang mit der Zunahme von Treibhausgasen auf Organismen, die einzigartig oder endemisch im Mittelmeer sind, wichtige Beiträge zum Aufbau von Lebensräumen und/oder ökologischen Funktionen oder Arten von wirtschaftlichen Wert in der Region. Die regionalen Schwachstellen verändern die Fähigkeit der Küsten- und Meeressysteme, Ökosystemdienstleistungen zu erbringen, und wirken sich folglich auf die Wirtschaftstätigkeit und das Wohlergehen der Menschen aus. Die Projektionen basierten auf neuen Beobachtungen chemischer Bedingungen zusammen mit neuen Beobachtungs- und experimentellen Daten über die Reaktionen dieser Schlüsselorganismen und Ökosysteme auf die sich verändernde Meeresumwelt. Diese Informationen wurden in physikalisch-chemische Ozeanmodelle eingespeist, die verbessert wurden, um die feinen Merkmale des Mittelmeers zu berücksichtigen. Die daraus resultierenden Daten wurden verwendet, um politischen Entscheidungsträgern, die regionale Anpassungs- und Minderungsstrategien entwickeln, die beste wissenschaftliche Beratung zu bieten.

Project information

Lead

Universitat Autònoma de Barcelona (ES)

Partners

Universitat Autònoma de Barcelona (ES), Université de Perpignan (FR), Universität Bar Ilan (IL), Hellenisches Zentrum für Meeresforschung (GR), Centro Euro-Mediterraneo per i Cambiamenti Climatici (IT), Laboratoire d‚Océanographie Villefranche (FR), Plymouth Marine Laboratory (UK), Instituto Mediterráneo de Estudios Avanzados (ES), Universität Plymouth (UK), Alfred Wegener Institut, Bremerhaven (DE), Consorzio Nazionale Interuniversitario per le Scienze del Mare (IT), Institut National de Recherche Halieutique (MA), Nationales Institut für Ozeanographie und Fischerei (ET), Universität Sfax (TN), Istituto Nazionale di Oceanografia e di Geofisica Sperimentale (IT), Laboratoire des Sciences du Climat et de l‘Environnement (FR)

Source of funding

7. RP

Reference information

Websites:

Published in Climate-ADAPT: Jan 1, 1970

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