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Im Jahr 2010 gründeten die Vertragsparteien der Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaänderungen den Green Climate Fund (GCF) in der Hoffnung, dass er der wichtigste globale Fonds für die Finanzierung des Klimawandels in Entwicklungsländern werden würde. Durch gezielte finanzielle Unterstützung soll der GCF Ländern helfen, emissionsarme, klimaresiliente Entwicklungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen, die die Ursachen und Folgen des Klimawandels angehen. Der Umfang des Beitrags des GCF zu den Klimaschutzzielen wird zu einem großen Teil davon abhängen, wie seine Ressourcen zugewiesen werden. Der GCF-Vorstand muss jedoch nun detailliertere Regeln entwickeln, um diese Grundsätze und Leitlinien durch ein formales Zuteilungssystem zu operationalisieren. Dabei kann der GCF-Vorstand auf die Erfahrungen anderer Umwelt- und Entwicklungsfonds zurückgreifen, die nützliche Einblicke in Fondsallokationssysteme bieten. Das World Resources Institute (WRI) hat die Zuteilungssysteme von 15 Fonds mit einer Reihe von thematischen Schwerpunkten untersucht, um zu verstehen, wie ihr Zuteilungsprozess das GCF-Zuteilungssystem beeinflussen könnte. Durch die Überprüfung der operativen Dokumente dieser 15 Fonds und die Befragung von Fondsmitarbeitern hat die WRI zwei wesentliche Elemente aller Zuweisungsentscheidungen ermittelt: einen definierten Entscheidungsprozess sowie Kriterien und Indikatoren, die die Entscheidungsfindung unterstützen.
Die Ergebnisse können auch für die Entwicklung eines ähnlichen Fonds im EU-Kontext verwendet werden.
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Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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