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Publications and Reports

Stadtentwicklungskonzepte für den Aufbau von Resilienz – eine Evidenzanalyse

Beschreibung

Lokale Krisen und Notfälle wirken sich auf die Wirtschaftstätigkeit, das Schadensumfeld, die Unterbrechung kritischer Infrastrukturdienste und direkte und indirekte Auswirkungen auf die Gesundheit aus. Städte müssen für eine wirksame Reaktion und Erholung von Krisen sorgen. Sie müssen auch die aktuelle und zukünftige Gefährdung und Anfälligkeit verringern. Stadtplanung, -management und -planung spielen eine Rolle im Bereich Prävention und Risikominderung; Sie sollten daher in lokale Resilienzstrategien und -pläne integriert werden. Mehrere der jüngsten multilateralen Berichte, Rahmen und Leitlinien weisen auf Städte als führende Akteure bei der Gefahrenminderung und -anpassung hin, setzen Prioritäten und ermöglichen Bottom-up-Ansätze, mit denen die Gemeinden stärker in den Aufbau gesunder, nachhaltiger, gerechter und widerstandsfähiger Städte einbezogen werden (und die lokale Gebietskörperschaften stärker rechenschaftspflichtig machen).

Im Rahmen des WHO-Projekts zum Schutz von Umwelt und Gesundheit durch den Aufbau städtischer Resilienz wurde eine breit angelegte Literaturrezension über Stadtplanung, -planung, -management und -vorsorge im Zusammenhang mit Katastrophen durchgeführt. In den Jahren 2015–2021 veröffentlichte wissenschaftliche Literatur, die für Städte in der Europäischen Region der WHO gilt, wurde erstellt und risikoinformierte Stadtplanungsstrategien für eine verbesserte Widerstandsfähigkeit auf lokaler Ebene extrahiert. Eine kurze Auswahl der jüngsten internationalen Berichte und Leitlinien wurde auch als Ressourcen für die Bereitstellung von Kontext und Benchmarking enthalten.

Dieser Bericht identifiziert konzeptionelle Ansätze, Rahmenbedingungen und Strategien in der Literatur, um Städten dabei zu helfen, die Herausforderungen bei der Vorbereitung und Verhinderung der Wahrscheinlichkeit und Schwere der Auswirkungen lokaler Extremereignisse zu bewältigen. Es wird untersucht, wie (und in welchem Umfang) Stadtplanung, -management und -gestaltung ein Mechanismus für eine verbesserte Vorsorge und Widerstandsfähigkeit sein können.

Die Ergebnisse zeigen, dass veröffentlichte Forschungen auf der Grundlage eines einzigen Gefahrentyps häufig sind: etwa 60 % der überprüften Papiere wurden als risikospezifisch befunden. In dem Bericht werden eine Reihe von Strategien erörtert, die für bestimmte Gefahrentypen von besonderer Bedeutung sind und zwischen denen, die eine Änderung oder Gestaltung physischer Infrastrukturen mit sich bringen, und solchen, die sich auf Governance, Kommunikation und öffentliches Engagement beziehen, unterschieden werden. Zum Beispiel sind Hitzewellen und der städtische Wärmeinseleffekt häufig mit dichten und undurchlässigen städtischen Stoffen verbunden und erfordern eine größere grüne Abdeckung durch naturbasierte Lösungen. In diesem Sinne könnten lokale Planungsvorschriften (z. B. obligatorische Mindestgrünflächenverhältnisse) dazu beitragen, die Grünflächenabdeckung in Städten zu erhöhen. Dies wiederum könnte sehr relevant sein, um Überschwemmungen in städtischen Umgebungen zu verhindern (oder zu mildern), die traditionell ausschließlich auf graue Infrastruktur angewiesen sind, die möglicherweise nicht in der Lage ist, die aufgrund des Klimawandels prognostizierten zukünftigen Niveaus zu bewältigen. Die Erdbebenvorsorge beinhaltet eine optimale Gestaltung von Freiflächen innerhalb der Stadt, um als Unterschlupf zu
fungieren, sowie aktuelle Inventare des Straßennetzes und des Gebäudebestands. Die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Gebäudes ist entscheidend, wenn sowohl seismische Ereignisse als auch starke Winde bei Stürmen auftreten. Für letztere können die Verbesserung des öffentlichen Wissens und des Risikobewusstseins im Zusammenhang mit Stürmen persönliche und private Vorsorgemaßnahmen verbessern, die sich auch als potenziell relevant für die Abmilderung der Auswirkungen und die Verringerung der Erholungszeit erwiesen haben.

Referenzinformationen

Unterstütyer:
WHO – Regionalbüro für Europa

Veröffentlicht in Climate-ADAPT Nov 22 2022   -   Zuletzt aktualisiert in Climate-ADAPT Dec 06 2022

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