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Länderprofile

Deutschland

 

 

 

Die Quellen, die für die Erstellung von Gesundheits- und Anpassungsinformationen für Länderprofile verwendet werden, sind von Land zu Land unterschiedlich. Für die EU-Mitgliedstaaten beruhen die Informationen auf ihrer offiziellen Anpassungsberichterstattung: Anpassungsberichterstattung 2021 im Rahmen der Verordnung über das Regieren der Energieunion und des Klimaschutzes (siehe EU-Anpassungsberichterstattung, Länderprofile Klima-ADAPT) und Anpassungsberichterstattung 2019 gemäß der Verordnung über den EU-Treibhausgasüberwachungsmechanismus. Diese beiden Berichterstattungsmechanismen werden hier zusammen als „offizielle Berichte der EU über die Anpassung“ bezeichnet. Hinweis: Die einschlägigen Informationen wurden aus der amtlichen Mitteilung der EU über die Anpassung (bis zum 21. Juli 2021 übermittelt) kopiert, ohne den Inhalt des Textes weiter zu erläutern. Einige Informationen, die zum Zeitpunkt der Berichterstattung gültig sind, sind möglicherweise heute nicht mehr gültig. Alle notwendigen Ergänzungen zum Text werden deutlich hervorgehoben.

Darüber hinaus zusammengestellte Informationen in der Analyse des Klimawandels und der Gesundheit der EUA: die nationale Überprüfung der Politik in Europa (2021), der Länderbogen für die Anpassungsvorsorge ( 2018) und die WHO-Studie zu Politiken im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union (2018) werden vorgestellt. Hinweis: Einige Informationen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gültig sind, sind möglicherweise heute nicht mehr gültig. Alle notwendigen Ergänzungen zum Text werden deutlich hervorgehoben.

Die Informationsquellen für Nicht-EU-Mitgliedstaaten des EWR sind begrenzter.

Informationen aus dem EWR-Bericht. Klimawandel und Gesundheit: der nationale politische Überblick in Europa (2022)

Die nationalen Strategien zur Anpassung an den Klimawandel und nationale Gesundheitsstrategien wurden analysiert, um die Erfassung klimabezogener Auswirkungen auf die Gesundheit (physisch, mental und sozial) und die Arten von Interventionen zu ermitteln. Der Bericht bietet einen europäischen Überblick, während die geografische Abdeckung verschiedener Aspekte der nationalen Politik in ganz Europa mit Hilfe des Kartenbetrachters visualisiert werden kann. Die Ergebnisse für Deutschland sind hier zusammengefasst.

Überprüfte Richtliniendokumente:

Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (2008)

Monitoringbericht 2019 zur deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 

Zweiter Fortschrittsbericht zur deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel (DAS) (2020)

Klimafolgen- und Risikobewertung 2021 für Deutschland. Unterbericht 5: Risiken und Anpassung in den thematischen Clustern Wirtschaft und Gesundheit

Globale Gesundheitsstrategie der Bundesregierung 2020

Aspekte, die im überarbeiteten Strategiepapier behandelt werden:

Informationen aus der amtlichen Berichterstattung der EU über die Anpassung. GovReg-Berichterstattung (2021), MMR-Berichterstattung (2019)

Die Nationale Anpassungsstrategie (NAS, 2008) undder Anpassungsplan ( NAP, erstmals 2011 verabschiedet) sindin 15 Handlungsfelder unterteilt, darunter auch die menschliche Gesundheit.

Ein Kapitel der allgemeinen nationalen Gefährdungsbeurteilung (2015 [Editoren]) widmet sich der menschlichen Gesundheit. Der Bericht deutet auf eine mittlere Anfälligkeit der menschlichen Gesundheit in Bezug auf den Klimawandel für die nahe Zukunft hin. Im Bereich der Gesundheitsversorgung kommt der Bericht zu dem Schluss, dass die Anpassungskapazität derzeit mittel bis hoch ist: Kapazitätsgrenzen (Last für Notdienste, Krankenhäuser und Ärzte) wurden nicht erreicht und es gibt einen guten Grunddienst. Mit der Verabschiedung des ersten Fortschrittsberichts zur deutschen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel im Jahr 2015 beschloss die Bundesregierung, alle sechs Jahre Schwachstellenbeurteilungen durchzuführen. Der zweite Fortschrittsbericht wurde 2020 veröffentlicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wärmeexposition als einer der größten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die angenommenen Maßnahmen umfassen Informationen für die breite Öffentlichkeit und Angehörige der Gesundheitsberufe sowie die Entwicklung der Öffentlichkeitsarbeit für besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen (z. B. ältere Menschen, Menschen mit bereits bestehenden Bedingungen, Kinder). Eine Überprüfung der bestehenden Bestimmungen und der geltenden staatlichen Vorschriften über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Bezug auf Wärme und UV-Strahlung, beispielsweise die Technischen Vorschriften für Arbeitsstätten (ASR). Darüber hinaus wird die Verordnung über die präventive betriebliche Gesundheitsversorgung im Hinblick auf ihre Schwellenwerte für präventive Kontrollen bei Tätigkeiten im Freien, die einer intensiven Exposition gegenüber natürlicher UV-Strahlung unterliegen, bewertet.

Auch die strategische Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern hat sich in den letzten Jahren intensiviert. So veröffentlichte die Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels im Gesundheitswesen“ (GAK) im Frühjahr 2017 unter der Leitung des Bundesumweltministeriums und des Bundesministeriums für Gesundheit“Empfehlungen für Maßnahmen: „Wärme-Aktionspläne zum Schutz der menschlichen Gesundheit“. Diese Empfehlungen richten sich an die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften und sollen als Grundlage für die Ausarbeitung regionaler Wärmeaktionspläne dienen. Ziel eines Wärmeaktionsplans ist es, wärme- und UV-bedingte Krankheiten und Todesfälle zu vermeiden, indem eine Exposition verhindert wird. Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe wird nun dauerhaft eingerichtet, um den interinstitutionellen Dialog über die menschliche Gesundheit im Rahmen des Klimawandels zu erleichtern.

Das Klimaanpassungsnetz der Bundesbehörde definierte für jedes Aktionsfeld der Deutschen Anpassungsstrategie „Wirkungsketten“, um die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen zwischen Klimasignalen und möglichen Klimaauswirkungen zu visualisieren. Es stellte fest, dass die menschliche Gesundheit stark vom Klima beeinflusst wird und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerung positiv und negativ sein können. Der demografische Wandel kann auch die Empfindlichkeit des Menschen für die Umwelt beeinflussen. Veränderungen in Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Häufigkeit extremer Wetterereignisse und Inversionswetter haben einen starken Einfluss auf den Menschen. Insgesamt wurden 4 von 14 identifizierten Klimaauswirkungen auf die menschliche Gesundheit detailliert untersucht, darunter „Hitzestress“, „Erkrankungsschwierigkeiten aufgrund von bodennahem Ozon“, „Träger von Krankheitserregern“ und „Belastung von Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Ärzten“. Neben Proxy-Indikatoren wurden auch Expertenbefragungen zur Operationalisierung dieser Klimaauswirkungen durchgeführt.

Der Nationale Meteorologiedienst Deutschlands hat sein Warnsystem gestärkt, indem er die räumliche Auflösung von Unwetterwarnungen auf kommunaler Ebene verbessert und seine Verbreitung insbesondere durch die Nutzung von Online-Anwendungen verbessert hat. Auch bei der Entwicklung des modularen Warnsystems, das vom Innenministerium für Katastrophenschutzzwecke betrieben wird, wurden erhebliche Verbesserungen vorgenommen. Das System integriert Warnsysteme, die auf verschiedenen Verwaltungsebenen (von Bund bis Gemeinde) und einer Reihe verschiedener Warnvorrichtungen laufen. Die beiden Systeme (Nationaler Meteorologischer Dienst und Innenministerium) sind miteinander verbunden und ermöglichen die Zustellung von Kurzwarnmeldungen an die Öffentlichkeit und die angeschlossenen Medienstationen und Behörden.

Die meisten klimasensiblen Krankheitserreger sind in Deutschland meldepflichtig und werden regelmäßig von der nationalen Gesundheitsbehörde eingehend analysiert. Nationale Mückenüberwachungsprojekte wurden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit durchgeführt, die auch die Auswirkungen des Klimawandels auf den Eintrittsweg und die Etablierung von invasiven Mücken in Deutschland sowie die Vektorkompetenz für menschliche Krankheitserreger bei einheimischen Moskitoarten untersuchten. Außerdem wurden Tick-Monitoring-Projekte durchgeführt. Deutschland hat eine nationale Kommission für Mücken als Vektoren für Krankheitserreger eingerichtet, die beispielsweise einen nationalen Aktionsplan für den Umgang mit Aedes albopictus entwickelt hat.

Die verfügbaren Informationen über durch Vektoren und Nagetiere übertragene Krankheiten reichen nicht aus, um Klimaeffekte und Infektionen zu korrelieren. Mehrere geförderte Forschungsprojekte sind jedoch im Gange, die sich mit dem Klimawandel und Zecken/Tick-übertragenen Krankheiten, dem Klimawandel und exotischen Moskitos sowie dem Klimawandel und Nagetierkrankheiten befassen (einschließlich der Untersuchung der Korrelation/Kausalität von Bankvogelhäufigkeit und Hantavirus-Infektionen).

Seit 1997 gibt es ein Netzwerk von Referenzlaboratorien, das schrittweise auf alle Krankheitserreger ausgeweitet wurde, die für klimatische Veränderungen sensibel sind. Die National Food Agency leitet unter anderem in Zusammenarbeit mit der Public Health Agency ein nationales Projekt zur Anpassung an den Klimawandel in der Trinkwasserproduktion.

Wer Fallstudien aus der Veröffentlichung. Politik deröffentlichen Gesundheit und der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union