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Beschreibung

Die meisten menschlichen Aktivitäten in der Arktis finden entlang der Permafrostküsten statt, was sie zu einer wichtigen Schnittstelle macht. Sie sind zu einem der dynamischsten Ökosysteme auf der Erde geworden, weil Permafrosttau diese Küsten jetzt einem schnellen Wandel aussetzt: Veränderungen, die die reiche Artenvielfalt bedrohen, die dort lebenden Gemeinschaften unter Druck setzen und zur Verwundbarkeit des globalen Klimasystems beitragen. Nunataryuk bestimmt die Auswirkungen des Auftauens von Küsten- und Unterwasserpermafrost auf das globale Klima und entwickelt gezielte und gemeinsam konzipierte Anpassungs- und Minderungsstrategien für die arktische Küstenbevölkerung.

Nunataryuk bringt weltweit führende Spezialisten für Naturwissenschaften und Sozialökonomie zusammen, um:

(1) ein quantitatives Verständnis der Flüsse und Schicksale organischer Stoffe zu entwickeln, die aus dem Auftauen von Küsten- und Unterwasserpermafrost freigesetzt werden;

(2) zu bewerten, welche Risiken durch das Auftauen von Permafrost an der Küste, für die Infrastruktur, die indigenen und lokalen Gemeinschaften und die Gesundheit der Menschen und die Umweltverschmutzung entstehen;

(3) Verwenden Sie dieses Verständnis, um die langfristigen Auswirkungen von Permafrosttau auf das globale Klima und die Wirtschaft abzuschätzen.

Nunataryuk wird von einem Stakeholder-Forum aus Vertretern der arktischen Küstengemeinden und indigenen Gesellschaften geleitet, das ein Erbe der kollaborativen Beteiligung der Gemeinschaft und einen Mechanismus für die Entwicklung und Anwendung innovativer evidenzbasierter Interventionen schafft, um die nachhaltige Entwicklung der Arktis zu ermöglichen.

Bisher wurden vier Ergebnisse veröffentlicht:

  • Karte über den Gesundheitszustand der arktischen Küstengemeinden (D5.1);
  • Risikobewertung der permafrostbedingten Freisetzung von Schadstoffen und Schadstoffen für die menschliche Gesundheit (D5.2);
  • Bericht über die Freisetzung von Anthrax aus dem Permafrosttau und die Auswirkungen in Küstengemeinden (D5.3);
  • Bericht über die Auswirkungen von Permafrost auf die psychische Gesundheit (D5.4).

Projektinformationen

Führen

Alfred Wegener-Institut, Deutschland

Partner

Stockholms UNIVERSITET, Schweden
> STICHTING VU, Niederlande<br> CENTRE NATIONAL DE LA RECHERCHE SCIENTIFIQUE CNRS, Frankreich
> UNIVERSITE LAVAL, Kanada<br> MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT ZUR FORDERUNG DER WISSENSCHAFTEN EV, Deutschland OULUN YLIOPISTO
>, Finnland DANMARKS TEKNISKE<br> UNIVERSITET, Dänemark NORDREGIO
>, Schweden Stofnun VILHJALMS STEFANSSONAR<br>, Island UNIVERSITAT
> WIEN, Österreich B.<br> GEOS GmbH, Österreich
> CONSIGLIO NAZIONALE DELLE RICERCHE, Italien UNIVERSITETET<br> I OSLO, Norwegen
> INSTITUTO DE GEOGRAFIA E Ordenamento DO TERRITORIO DA UNIVERSIDADE DE LISBOA, Portugal INTERNATIONALES<br> INSTITUT FUER ANGEWANDTE SYSTEMANALYSE, Österreich UNIVERSITAET
> HAMBURG, Deutschland<br> UNIVERSITE LIBRE DE BRUXELLES, Belgien NORGES
> TEKNISK-NATURVITENSKAPELIGE UNIVERSITET NTNU, Norway<br> UNIVERSITE DE VERSAILLES SAINT-QUENTIN-EN-YVELINES, Frankreich
> STIFTELSEN GRID ARENDAL, Norwegen NORDURSLODAGATTIN<br> EHF, Island informus
> GmbH, Deutschland<br> ACRI-HE, Frankreich SORBONNE
> UNIVERSITE, Frankreich HELMHOLTZ ZENTRUM POTSDAM DEUTSCHESGEOFORSCHUNGSZENTRUM<br> GFZ, Deutschland ARGANS
>LIMITED, Vereinigtes Königreich<p>

Finanzierungsquelle

H2020-EU.3.2.5. — Bereichsübergreifende Meeresforschung und maritime Forschung

Referenzinformationen

Websites:

Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022

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