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Der Klimawandel hat die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse erhöht. Hitzewellen und Kälteperioden haben schwerwiegende gesundheitliche Folgen, da sie Todesfälle und Krankheiten zunehmen. Hitze und Kälte wirken sich auch auf die Produktivität von Millionen von europäischen Arbeitnehmern aus. Daher sind Verbesserungen im Bereich der Klimadienstleistungen notwendig, um die negativen Auswirkungen dieser Ereignisse zu minimieren. Die Auswirkungen von Hitze- und Kältestress auf Gesundheit und Produktivität hängen jedoch nicht nur von Klimafaktoren ab, sondern auch von der thermischen Regulierungsfähigkeit des Menschen, der Wärmeakklimatisierung, der Arbeitsintensität, der Kleidung usw.
ClimApp ist ein EU-Projekt, das vom Europäischen Forschungsraum für Klimadienste (ERA4CS) und drei teilnehmenden Ländern finanziert wird: Schweden, Dänemark und die Niederlande. Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist es, eine fortschrittliche Handy-App zu entwickeln, die Wettervorhersagedaten in menschliche Wärmebilanzmodelle integriert. Die personalisierte App berücksichtigt individuelle Faktoren und prognostiziert Körperreaktionen, bietet Gesundheitsrisikowarnungen und Ratschläge für Einzelpersonen, den öffentlichen und privaten Sektor, um Entscheidungen zur Bewältigung von Hitze- und Kältestress bei extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen und Kälteperioden zu unterstützen.
ECCA 2021 – Klimaanpassungslösungen Video - ClimApp
Project information
Lead
Universität Lund, Schweden
Partners
Universität Kopenhagen, Dänemark
Technische Universität Dänemark, Dänemark
Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande
Source of funding
Europäischer Forschungsraum für Klimadienstleistungen (ERA4CS)
Reference information
Websites:
Published in Climate-ADAPT: Feb 10, 2022
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