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Beschreibung

Die Stromversorgerindustrie ist ein wichtiger Akteur auf dem Gebiet des Klimawandels, sowohl als bedeutender Emittent globaler Emissionen als auch als Industrie, die anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels ist. Ein Klimarisikomanagement-Ansatz nutzt Risikobewertungen und Entscheidungsanalysen, um mögliche Anpassungsmöglichkeiten zu identifizieren. In diesem Artikel wird die bestehende Literatur zum Klimarisikomanagement in der Elektrizitätswirtschaft mit einem Schwerpunkt auf vier Interessensfeldern rezensiert: (1) Auswirkungen des Klimawandels; (2) Risikomessungen; (3) Einbeziehung der Interessenträger und sektorübergreifende Zusammenarbeit; und (4) Anpassungsmaßnahmen. Insgesamt wird in der Studie ein erheblicher Schwerpunkt auf der Identifizierung potenzieller Auswirkungen des Klimawandels und der Möglichkeiten der Anpassung festgestellt, jedoch weniger Aufmerksamkeit auf Risikobewertungen, das Engagement der Interessenträger und die sektorübergreifende Zusammenarbeit im Klimarisikomanagement gelegt. Es gibt erhebliche Unterschiede bei den Arten von Anpassungsmaßnahmen, den Methoden zur Risikomessung und den Mechanismen für die Einbeziehung von Interessenträgern. Die Studie enthält einige Vorschläge, um über fragmentiertere Ansätze für das Klimarisikomanagement hinauszugehen, darunter die Annahme ganzheitlicherer Ansätze, ein verstärktes Interessenträger- und sektorübergreifendes Engagement sowie eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Forschern und Energieversorgern.

Referenzinformationen

Websites:
Quelle:

Andrea K. Gerlak, Jaron Weston, Ben McMahan, Rachel L. Murray, Megan Mills-Novoa, Klimarisikomanagement und Stromwirtschaft, Climate Risk Management, Volume 19, 2018, Seiten 12-22, ISSN 2212-0963, https://doi.org/10.1016/j.crm.2017.12.003.

Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022

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