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Für die Finanzierung der Anpassung an den Klimawandel entsteht eine neue institutionelle Architektur, wobei der UNFCCC-Anpassungsfonds nun einsatzbereit ist und einen Dialog über Regelungen für die Zeit nach 2012 in Gang setzt. Einige Geberländer haben auch begonnen, öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) über ausgewiesene Anpassungsfonds zu kanalisieren. Dieser Beitrag untersucht, wie die Anpassungsfinanzierung institutionalisiert wird, und untersucht, ob ein Anpassungsmarkt entstehen könnte, ähnlich der Entwicklung von CO2-Märkten, mit Anpassungsprojekten, die als Rohstoffe gehandelt werden. Die zentrale Frage ist, ob ein so facettenreiches, lokal kontextualisiertes Phänomen wie die Anpassung in ein einheitliches und standardisiertes Produkt umgewandelt werden kann, mit messbaren Ergebnissen und Vorteilen, für die „Käufer“ Anerkennung nehmen können. Das Papier untersucht zwei Möglichkeiten, Anpassungen zu kommodifizieren: Fokus auf Anpassungsvorteile – die offensichtlichste Parallele zu den CO2-Märkten – oder den Handel mit Krediten für die Ausgabe von Anpassungsfonds. Darüber hinaus bedarf es weiterer Forschungen zu potenziellen neuen Motivationen für die Bereitstellung von Anpassungsfinanzierungen wie indirekten wirtschaftlichen, politischen, strategischen oder sicherheitsbezogenen Vorteilen. Schließlich ist es wichtig, die Verteilung der Anpassungsfinanzierung auf Länder, Sektoren und Gemeinschaften zu untersuchen, um zu sehen, ob es Quellen von Verzerrungen in den Institutionen und in der sich verschmelzenden professionellen Industrie gibt.
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Stockholmer Umweltinstitut (SEI)
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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