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Ländliche Alpengebiete sind in mehrfacher Hinsicht vom Klimawandel betroffen. Heute stehen viele untere Regionen bereits im Winter vor Herausforderungen. Mehrere Autoren wiesen jedoch auf neue Potenziale für stadtnahe Gebiete im Sommer hin. Als first-Studie für eine Metropolregion werden in diesem Beitrag die Ergebnisse einer groß angelegten quantitativen Erhebung (n = 877) aus Wien (Österreich) diskutiert, um die Intentionen von Stadtbewohnern zu bewerten, in nahegelegenen Bergregionen Erfrischung zu suchen. Die Ergebnisse bezüglich ihres Anpassungsverhaltens konfirm die wahrscheinliche Zunahme der Nachfrage nach Flucht in nahe gelegene Erfrischungsgebiete während Hitzewellen. Dieser Trend könnte zu (Re-)vitalisierungspotenzialen für ländliche stadtnahe Gebiete in Ostösterreich führen, die häufig durch Entvölkerung und Verschlechterung der Infrastruktur gekennzeichnet sind. Ein genauerer Blick auf das Mobilitätsverhalten der Befragten zeigt ein hohes Risiko für nicht nachhaltige Entwicklungen. Obwohl der hohe und zunehmende Anteil autofreier Haushalte in Wien auf eine starke Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln hindeuten würde, ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem Auto zu solchen Zielen zu reisen, selbst in dieser Gruppe hoch. Eine Fokussierung auf Mobilitätsangebote vor Ort wäre zu empfehlen, da viele Reisende ihr Auto nicht innerhalb des Zielortes nutzten. Schließlich wird die Attraktivität klimafreundlicher Reisemöglichkeiten unter Berücksichtigung der Mobilitätsbedürfnisse und -präferenzen von drei touristischen Motivgruppen diskutiert.
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Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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