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Die Studie analysiert die Rolle der nationalen Regierungsführung bei der Vorbereitung des Gesundheitssektors auf den Klimawandel. Dazu gehören sechs europäische Länder: Belgien, Frankreich, Irland, Luxemburg, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Die Autoren untersuchen drei Schlüsseldimensionen der nationalen Gesundheitsanpassung:
- sektorübergreifende Zusammenarbeit,
- vertikale Koordination
- nationale Gesundheitsanpassungsplanung.
Praktische Beispiele aus den untersuchten nationalen Governances sind enthalten. Insgesamt wurden 175 Initiativen zur Anpassung an den Klimawandel (CCA) durch systematische Websuche, Selbstberichterstattung (von den Ländern) und Inhaltsanalysen gesammelt. Ausgeschlossen waren u. a. Iniative ohne expliziten Fokus auf Gesundheit oder CCA.
Die wichtigsten Ergebnisse sind:
- fast die Hälfte der nationalen Initiativen berücksichtigt Gesundheit im Allgemeinen, d. h. nicht von spezifischen Gesundheitsrisiken profitieren, von denen...
- Infektionskrankheiten und wärmebedingte Risiken erhalten den größten Fokus
- die lokalen Regierungen dagegen befassen sich mit Hochwasser- und Sturmrisiken, aber kaum Infektionskrankheiten
- in der Regel werden CCA-Bemühungen auf nationaler Ebene 2:1 auf Grundarbeiten (d. h. Vorbereitung des Bodens für CCA) und tatsächliche Umsetzungsmaßnahmen verteilt.
- nationale Regierungen sind oft durch widersprüchliche oder fragmentierte institutionelle Vereinbarungen und eine geringe politische und/oder öffentliche Priorisierung eingeschränkt.
- es gibt keine „Silberkugel“ für die CCA-Governance im Gesundheitswesen, sondern eine länderspezifische angemessene Zuweisung und Koordinierung von Kompetenzen und Ressourcen zwischen Sektoren, Governance-Ebenen und Anpassungskategorien.
Referenzinformationen
Websites:
Quelle:
Austin, S.E., Biesbroek, R., Berrang-Ford, L., Ford, J.D., Parker, S. und Fleury, M.D., 2016. Anpassung der öffentlichen Gesundheit an den Klimawandel in OECD-Ländern. Internationale Zeitschrift für Umweltforschung und öffentliche Gesundheit, 13 (9), S. 889.
Veröffentlicht in Climate-ADAPT: Nov 22, 2022
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